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        <title>Winterkongress</title>
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    <day index='1' date='2026-02-20' start='2026-02-20T04:00:00+01:00' end='2026-02-21T03:59:00+01:00'>
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                <title>Er&#246;ffnung am Freitag</title>
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                <abstract>Herzlich willkommen zum neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Z&#252;rich</abstract>
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                    <person id='87150'>Team Winterkongress</person>
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                <title>E-Collecting |&#160;Zwischen Hackathon und Parlamentsentscheid - wo stehen wir jetzt?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Vor einem Jahr fragten wir: &#171;How low can we go?&#187; Seither hat der Unterschriften-Bschiss politischen Druck erzeugt, die BK einen Hackathon organisiert und mit dem LH15-Protokoll liegt ein kryptografischer Ansatz vor, der Anonymit&#228;t und Transparenz  verbindet. Wir erz&#228;hlen die Story vom Hackathon, erkl&#228;ren Zero-Knowledge Proofs f&#252;r alle und fragen: MVP oder fertige L&#246;sung? Technologie oder Demokratie zuerst?</abstract>
                <slug>wk26-84878-e-collecting-zwischen-hackathon-und-parlamentsentscheid-wo-stehen-wir-jetzt</slug>
                <track>Ethik, Wissenschaft, Kultur &amp; Gesellschaft</track>
                
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                    <person id='86082'>Sandro Scalco</person>
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                <description>Vor einem Jahr fragten wir am Winterkongress: &#171;How low can we go?&#187; Seither hat sich vieles ver&#228;ndert &#8211; der Unterschriften-Bschiss hat politischen Druck erzeugt, die Bundeskanzlei hat einen E-Collecting-Hackathon organisiert, und mit dem LH15-Protokoll der Berner Fachhochschule BFH ist ein kryptografischer Ansatz am Hackathon (wieder-)aufgetaucht, der uns f&#252;r einen Versuchsbetrieb von E-Collecting tr&#228;umen l&#228;sst.

Im diesj&#228;hrigen Talk nehme ich euch mit auf die Reise: Vom Community-Prototypen &#252;ber die zwei intensiven Hackathon-Tage bis zum heutigen Stand &#8211; inklusive Deep Dive, den ich sowohl f&#252;r Nerds als auch f&#252;r Nicht-Nerds erkl&#228;re.

Doch am Ende geht es nicht nur um Technologie: E-Collecting verschiebt Kompetenzen vom Analogen ins Digitale &#8211; und damit Verantwortung in eine potenzielle Blackbox. Wir als Digitale Gesellschaft sind gefragt: Wollen wir einen MVP-Ansatz oder eine L&#246;sung die uns viel Zeit und unsicherheit kostet? Und was bedeutet diese Entscheidung f&#252;r unsere Demokratie?</description>
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                <room>Aktionshalle</room>
                <title>Herr M&#252;ller k&#228;mpft um seine Unschuld: Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Herr M&#252;ller wehrt sich gegen den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, ein Bild, das verbotene Pornografie zeigen soll, &#252;ber einen Messenger verschickt zu haben. Ist Herr M&#252;ller im Kampf gegen eine Verurteilung erfolgreich?</abstract>
                <slug>wk26-83954-herr-muller-kampft-um-seine-unschuld-blick-hinter-die-kulissen-der-strafjustiz</slug>
                <track>Recht &amp; Politik</track>
                
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                    <person id='85234'>Martin Steiger</person>
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                <description>&#171;Herr M&#252;ller aus Schaffhausen bittet um R&#252;ckruf zum Thema Cybercrime.&#187; So begann f&#252;r mich als Strafverteidiger der mehrj&#228;hrige Kampf f&#252;r einen Mandanten, dem vorgeworfen wurde, ein Bild, das verbotene Pornografie zeigen soll, &#252;ber einen Messenger verschickt zu haben. Der Vortrag wirft einen Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz in der Schweiz und zeigt auf, womit beschuldigte Personen in Strafverfahren wegen Cybercrime bei Staatsanwaltschaft, Polizei und Gericht rechnen m&#252;ssen.</description>
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                <title>12 Monate Digitalchaos - Die gr&#246;ssten Cyberangriffe, Datenlecks und Lektionen</title>
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                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Der Vortrag gibt einen &#220;berblick &#252;ber die wichtigsten Cybervorf&#228;lle des letzten Jahres. Von internationalen Hacks &#252;ber Angriffe auf Schweizer Unternehmen bis hin zu Datenlecks, die unseren Alltag betreffen. Es werden Sicherheitsl&#252;cken, Schadsoftware, Schwachstellen und gestohlene pers&#246;nliche Daten beleuchtet. Mit konkreten Beispielen und verst&#228;ndlichen Einordnungen zeigt der Vortrag, wie wir uns besser vor Cyberangriffen sch&#252;tzen k&#246;nnen.</abstract>
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                <description>Nachrichtensendungen und Zeitungen ver&#246;ffentlichen zum Jahresende jeweils eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Dabei erlebt man, jedenfalls geht es mir so, h&#228;ufig Aha-Momente wie: &quot;Was, das war dieses Jahr?&quot;, &quot;Das habe ich gar nicht mitbekommen.&quot; oder &quot;Stimmt, daran erinnere ich mich noch genau.&#8220;

Der Winterkongress bietet ebenfalls die perfekte Gelegenheit, auf die vergangenen zw&#246;lf Monate zur&#252;ckzublicken, jedoch mit dem Fokus auf Informationstechnologie, Digitalisierung und Cybersicherheit. Welche kritischen Sicherheitsl&#252;cken wurden im letzten Jahr publik und welche Auswirkungen hatten sie auf uns? Welche Schadsoftware war besonders aktiv und wo hat sie den gr&#246;ssten Schaden angerichtet? Welche Unternehmen und IT-Systeme wurden Opfer von Cyberangriffen? Welche Rolle spielten dabei Schwachstellen in unserer digitalen Infrastruktur? Und zu guter Letzt&#8220;: Welche unserer pers&#246;nlichen Daten wurden kompromittiert und f&#252;r Dritte zug&#228;nglich gemacht?

Dieser Vortrag fasst die bedeutendsten Cybervorf&#228;lle des vergangenen Jahres zusammen, von grossen internationalen Hacks &#252;ber Angriffe auf heimische Unternehmen bis hin zu Datenlecks, die direkt in unseren Alltag eingreifen. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Fakten, sondern auch um verst&#228;ndliche Einordnungen, konkrete Beispiele und die Frage, wie wir uns selbst besser sch&#252;tzen k&#246;nnen.</description>
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                <title>Instagram, Google &amp; co: regulieren aber wie?</title>
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                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Besser sp&#228;t als nie: Die Schweiz macht bei der Regulierung von Social Media und Suchmaschinen endlich vorw&#228;rts. Der Bundesrat hat Ende Oktober 2025 nach langer Verz&#246;gerung einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Online-Plattformen wie Instagram, X oder Google in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung lief bis am 16. Februar.</abstract>
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                <description>In aktuellen gesellschaftlichen Debatten rund um die Digitalisierung spielen die Plattformen eine grosse Rolle &#8211; doch was kann und soll eine Regulierung &#252;berhaupt auffangen? Welche Probleme adressiert die Vorlage des Bundes? Wo sind die L&#252;cken? Und was sind die n&#228;chsten Schritte des politischen Prozesses? Diese Fragen beleuchten AlgorithmWatch CH und die Digitale Gesellschaft.</description>
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                <title>Kinderrechte 2.0 - Datenschutz im Fokus</title>
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                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Jutta Oberlin und Sarah von Hoyningen-Huene sind erfahrene Juristinnen und Expertinnen f&#252;r Kinderschutz. Sie kennen die &#8211; zum Teil erschreckende &#8211; Realit&#228;t aus vielseitigen T&#228;tigkeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften, im Tech-Umfeld sowie in der Forschung und Lehre. Was bedeuten Kinderrechte im Zeitalter von KI, Sharenting und Social Media? Was f&#252;r Gefahren drohen Kindern im digitalen Raum, und was kann der Datenschutz f&#252;r den Kinderschutz leisten?</abstract>
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                <title>It&apos;s a match! Open Source + Schule = &#9829;</title>
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                <abstract>Die Bildungsziele unserer Schulen &#8211; Neugierde, kritisches Denken, Kollaboration und Teilhabe &#8211; entsprechen den Prinzipien der Open-Source-Bewegung. Der Einsatz von Open Source f&#246;rdert diese Werte und er&#246;ffnet Schulen dar&#252;ber hinaus neue Perspektiven f&#252;r den Unterricht und die Schulentwicklung. Gleichzeitig st&#228;rkt der Einsatz offener L&#246;sungen die Open-Source-Entwicklung, da Lernende Alternativen zu propriet&#228;ren Systemen kennenlernen und zu deren Verbreitung beitragen. Zudem k&#246;nnen finanzielle Mittel der Schule statt in Lizenzen in die Entwicklung von Open-Source-Projekten fliessen.</abstract>
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                    <person id='87012'>Adrian H&#228;fliger</person>
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                <language>de</language>
                <description>Die zentralen Bildungsziele unserer Schulen &#8211; Neugierde, kritisches Denken, Kollaboration und Teilhabe &#8211; decken sich in bemerkenswerter Weise mit den Prinzipien der Open-Source-Bewegung. Beide gehen direkt auf die Ideale der Aufkl&#228;rung zur&#252;ck und setzen auf gemeinsames Lernen, Transparenz und Fortschritt zum Wohl aller.

Der Einsatz von Open-Source-Software an Schulen f&#246;rdert diese Werte aktiv. Gleichzeitig er&#246;ffnet es Schulen neue Perspektiven &#252;ber technische Fragen hinaus: Schul- und Unterrichtsentwicklungsprojekte, aber auch der Unterricht selbst  k&#246;nnen nach dem Vorbild von erfolgreichen Open-Source-Projekten gemeinschaftlich und offen organisiert werden.  

Auch die Open-Source-Bewegung profitiert, wenn Schulen auf offene L&#246;sungen setzen. Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler lernen fr&#252;h Alternativen zu propriet&#228;ren Systemen kennen und tragen zu einer breiteren Verankerung bei. Zudem kann eine gezielte Umverlagerung bisheriger IT-Ausgaben in offene &#214;kosysteme einen nachhaltigen Mehrwert schaffen.</description>
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                <title>DIGITAL SONIC IDENTITIES - An ethical debate on AI voice tech in gaming</title>
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                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-20T19:15:00+01:00</date>
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                <abstract>Voice is considered a sensitive biometric information of a person&apos;s identity, and yet it has become common practice by game publishers to collect in-game voice comms to train their AI for various purposes. The input session will look into voice augmentation in gaming, the regulatory playing field for game publishers and re-visit qualitative interviews (2023) with competitive players in Europe through an ethical and gender lens.</abstract>
                <slug>wk26-85433-digital-sonic-identities-an-ethical-debate-on-ai-voice-tech-in-gaming</slug>
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                    <person id='86551'>Sheerah Kim</person>
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                <language>de</language>
                <description>*Speaker: Sheerah Kim (she/her)*

As part of Sheerah&apos;s CAS studies in Digital Ethics in 2023, she explored the state-of-the-art voice tech deployed for game developers and gamers, the current **frameworks protecting the voice as biometric identity in the digital and recreational space of gaming** and its potential applications that need to be reviewed through an ethical and gender lens.

In this input session, Sheerah will re-examine participants and stakeholders exposed to voice tech their ethical debate from an end-user/gamer&#8217;s perspective (based on qualitative interviews with the Valorant women&apos;s team &apos;&#198;X-1 Nova&apos; in 2023) - and see how the debate has evolved over the last two years.

The main goal is create more mainstream awareness on what&apos;s going on in the gaming industry. As a gamer, Sheerah believes that **the space is not well regulated and monitored**, and that according to her personal perspective, ethical frameworks and codes of conduct are lacking. The **playing field of voice intelligence in gaming raises privacy concerns for individuals** and needs a moral reflection on how voice data is collected, stored and processed.

The session will deep-dive into three topics (with three specific players in the field): 

- **AI voice tech emulating emotions for in-game character voice overs** through deep learning algorithms that created a new market of on-demand AI voices in the entertainment industry.

- Video game publishers, developers and esports tournament organisers that have started pilots already in 2021 by **collecting and processing voice comms to fight and eradicate toxic behaviours** in the gaming community.

- **AI voice changers for gamers, content creators and streamers** with generative AI algorithm (Speech-to-Speech), which has become one of the most prominently used voice augmentation on all gaming platforms.

*Key questions surrounding the deep-dives* 

- **Motivation**: What are reasons to augment voices and generate AI voices in general, and why has this been so relevant in the gaming industry? Can AI voices help us to preserve our own voice identity and privacy in the digital space of gaming? How can it prevent or amplify online bullying and trolling? 

- **Psychological impact**: Does prolonged usage of a digitally augmented voice alter a user&#8217;s own self-identity over time and does it trigger changes of their natural voices? How is our brain trained to process and categorise voices? 

- **Norms and Biases**: What are society&apos;s biases towards voices? What is the gender bias in gaming that helps female gamers potentially to perform better with male voices and vice versa? How does that translate into other vocal conversational user interfaces? What inherent biases are limiting stakeholders to participate effectively in gaming through vocal conversational user interfaces? 

- **Question of morality and moralism**: Is it ethically legitimate to change a voice to alter perceptions during performance relevant instances? What are universal or sacred values in the gaming community related to voice comms? 

- **Regulations**: What impact does the European AI Act have on the AI voice tech industry centred around gaming? Where and how are in-game voice recordings collected, stored and processed?</description>
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                <room>Fabriktheater</room>
                <title>Toxische Nerds - Wer hacken will, muss freundlich sein</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-20T20:15:00+01:00</date>
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                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Viel wird zur Zeit &#252;ber Technofaschismus, Marginalisierung und toxisches Verhalten im Netz geredet. Was haben wir Hacker eigentlich damit zu tun, welche dieser Dynamiken haben wir selbst mit geschaffen? Und was k&#246;nnen wir jetzt ganz konkret auf unseren Veranstaltungen und in unseren Spaces besser machen, damit wir eine echte Alternative zur Bro-Culture schaffen k&#246;nnen?</abstract>
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                    <person id='86735'>Shana Marinitsch</person>
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                <language>de</language>
                <description>Der Vortrag richtet sich insbesondere an Veranstaltende und Vereine im Tech-Bereich und solche, die es gern werden wollen (oder zumindest mit dem Gedanken spielen).

Wir schauen uns konkrete Beispiele aus verschiedenen offenen Communities an: von lokalen Hackerspaces, &#252;ber die Forschung, hin zu Tinker-Gruppen und Veranstaltungen und versuchen zusammen herauszufinden, was sie langfristig erfolgreich macht und wo es auch mal hinkt. Kleiner Spoiler vorweg: Der Teufel steckt dabei h&#228;ufig im Detail, und um Diversity kommt man wie &#252;berall in der Natur auch nicht herum. Ist aber einfacher als man denkt!</description>
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                <room>Fabriktheater</room>
                <title>AI for Protection: Presenting the Safe Pathways Database Initiative</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-20T21:15:00+01:00</date>
                <start>21:15</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>AsyLex is a Swiss NGO dedicated to enabling access to justice for asylum seekers globally. We develop innovative, tech-driven solutions that make legal information and representation more accessible. In our presentation, we highlight our newest project in the making: a centralized safe pathways database, to be hosted on the Rights in Exile Platform, an online hub centralizing legal information for asylum seekers and legal advisories on over 150 countries worldwide. Thanks to an integrated AI chatbot, asylum seekers will be able to easily navigate the database and access tailored guidance.</abstract>
                <slug>wk26-85917-ai-for-protection-presenting-the-safe-pathways-database-initiative</slug>
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                    <person id='87005'>Delphine Salaverry</person><person id='87006'>Lena Schulthess</person>
                </persons>
                <language>en</language>
                <description>In times when paths to safety for persons seeking international protection become increasingly dangerous, safe pathways are all the more crucial. However, information on existing pathways remains scarce, scattered and often hard to understand for persons on the move. The safe pathways database that AsyLex is developing aims to counter this trend by bringing expert stakeholders together to collaboratively centralize existing information on the Rights in Exile Platform, an online hub compiling legal information for asylum seekers and legal advisories on over 150 countries. Through the integration of an AI Chatbot, users will be able to easily find accurate and tailored information.</description>
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                <title>Er&#246;ffnung am Samstag</title>
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                <type>Moderation</type>
                <date>2026-02-21T11:00:00+01:00</date>
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                <abstract>Herzlich willkommen zum neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Z&#252;rich</abstract>
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                <title>Wer geh&#246;rt wird: Macht, Sichtbarkeit und Teilhabe im digitalen Raum</title>
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                <date>2026-02-21T11:15:00+01:00</date>
                <start>11:15</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>Sophie Achermann zeigt auf Basis realer Daten und konkreter Praxisbeispiele, wie digitale Debatten funktionieren, wie Moderation wirkt und welche Dynamiken bestimmen, wer geh&#246;rt wird. Dabei vermittelt sie eine klare Haltung, mit dem Anspruch, den digitalen Raum so zu gestalten, dass m&#246;glichst viele Menschen sich sicher beteiligen und sichtbar werden k&#246;nnen.</abstract>
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                <title>Direkte Demokratie digital: Vertrauen, Machtfragen, Teilhabe</title>
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                <abstract>Daniel Graf (Stiftung f&#252;r direkte Demokratie), Rahel Estermann (Digitale Gesellschaft) und Patricia Schafer (Avenir Suisse) diskutieren auf dem Podium, wie E-Collecting nach dem &#171;Unterschriften&#173;bschiss&#187; Vertrauen, Privatsph&#228;re, Transparenz und Effizienz st&#228;rken kann. Sie beleuchten Machtverschiebungen, staatspolitische Fragen wie n&#246;tige Unterschriftenzahlen und kl&#228;ren, welche Leitplanken n&#246;tig sind, damit E-Collecting die Teilhabe an der Demokratie st&#228;rkt. Moderation: Thomas Knellwolf, Reporter Tamedia Recherchedesk.</abstract>
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                <language>de</language>
                <description>Die Demokratie weiterzuentwicklen mit E-Collecting ist dringend n&#246;tig, seit das Vertrauen aufgrund des &#171;Unterschriftenbschiss&#187; gelitten hat. Im Podium diskutieren wir, wie E-Collecting Vertrauen und Privatsph&#228;re des Unterschriftensammeln st&#228;rken kann. Wie Transparenz und Effizienz f&#252;r alle ein Gewinn sein k&#246;nnen - und wie sich die Digitalisierung des Unterschriftensammeln auf die direkte Demokratie in der Schweiz auswirken k&#246;nnte: Wer sammelt in Zukunft wie Unterschriften? Wie ver&#228;ndert E-Collecting die Machtverh&#228;ltnisse? Braucht es staatspolitische Begleitmassnahmen? Das Podium bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: Daniel Graf (Stiftung f&#252;r direkte Demokratie) und Rahel Estermann (Digitale Gesellschaft) stehen f&#252;r ein E-Collecting ein, dass die Grundrechte, die Transparenz und die Teilhabe an direkter Demokratie st&#228;rkt. Sie erl&#228;utern, warum gerade nach den Unterschriftenf&#228;lschungen der letzten Jahre und trotz dem angeschlagenen Vertrauen in digitale L&#246;sungen E-Collecting die richtige Antwort ist. Patricia Schafer (Avenir Suisse) unterst&#252;tzt E-Collecting, pl&#228;diert aber aus staatspolitischen Gr&#252;nden f&#252;r eine Erh&#246;hung der n&#246;tigen Unterschriftenzahl, um die gesunkene Sammelh&#252;rde im digitalen Raum auszugleichen.
Moderation: Thomas Knellwolf, Reporter Tamedia-Recherchedesk. Er befasst sich mit den Themen Justiz, Nachrichtendienste und Sicherheit. Zusammen mit Markus H&#228;fliger enth&#252;llte Thomas Knellwolf 2024 den &#8222;Unterschriften-Bschiss&#8221;. Eine Folge der Recherche war, dass das Parlament den Bundesrat beauftragte, einen Versuchsbetrieb f&#252;r E-Collecting vorzubereiten.</description>
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                <title>All Sorted by Machines of Loving Grace?&quot;AI&quot;,Cybernetics&amp;Fascism&amp;how to Intervene</title>
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                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T13:00:00+01:00</date>
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                <duration>00:45</duration>
                <abstract>While the extreme right is on the rise in many countries and climate change is unrolling, a promising future seems to be written: According to Elon Musk, Sam Altman, and some other &#8220;tech bros&#8221; it is to leave the dying planet to go to space. With the help of something called &#8220;A(G)I&#8221;.
But what kind of future is the one that is promised? And what is the connection between power cycles of tech company owners and people who&apos;s believes can be called fascist? As we moved power through data in the hands of very view, it is important to examine what ideas these view have in their heads.</abstract>
                <slug>wk26-85988-all-sorted-by-machines-of-loving-grace-ai-cybernetics-fascism-how-to-intervene</slug>
                <track>Ethik, Wissenschaft, Kultur &amp; Gesellschaft</track>
                
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                    <person id='87074'>Katika K&#252;hnreich</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>This talk will explore the roots of today&apos;s tech fascism and its love for tech. From the early thoughts and movements in the US and Europe to Futurism and the Holocaust, organised with Hollerith punching cards. It will dive into the its blooming relationship with cybernetics, and take a look in the future the &#8220;tech bros&#8221; want to lure us in.
This talk will address the often overlooked topic of how and when people get comfy with diving into movements of hate and how to stop a white supremicy future where we will be sorted by machines.
And, in taking a look on past movements opposing authoritarianism and will examine mindsets and possibilities of resistance as well as the possibility of restarting everything. Because we have a planet and loved ones to lose.
Wear your safety cat-ears, buckle up, it will be a wild, but entertaining ride.

The idea of the Super-Human is not a new one, neither is the idea of charismatic &#8222;good&#8220; leader nor to sort humans into classes, races, abilities. The idea of a view controlling many by force and ideas that justify their rulership and cruelties is an old one, as is the opposing idea of a free society and humans as equals.
A central aspect is how people involved see the human nature and according to that what society they want to build. And what role is intended for technology.
In the 19th century the beliefs of both the opposing sides dripped into science, as well as individual&#8217;s heads, and social movements around the world. While some wanted to form a wold society of equals others wanted to breed a master race that to control everything.

The love of industrial leaders for authoritarianism has played an important role since the beginning in funding and providing access to powerful networks. Industrialists like Henry Ford loved and promoted ideas at least close to fascism. German, Italian, and Austrian counterparts funded Hitler and Mussolini. And it is not that they did it because they did not understand the fascist leader&#8217;s yearning &#8211; it was because they shared and loved their aims and violence. 

In Futurism, one of the often overlooked roots of fascism, and its Manifesto the enemies and societal goals are proclaimed crystal clear: &#8220;We will glorify war &#8212; the only true hygiene of the world &#8212; militarism, patriotism, the destructive gesture of anarchist, the beautiful Ideas which kill, and the scorn of woman.&#8220;

After WWII most of the people believing in dominating others by force and eugenics lived on, they and their cronies had slaughtered millions and destroyed whole social movements were opposing them. These people warning us about authoritarian prophets of doom and concentration camps are still missing.

In the post-war time ideas of authoritarianism met a new player: Cybernetics, the believe in a future, where all problems will be solved through technology and we are &#8220;All Watched Over by Machines of Loving Grace&#8221; (Richard Brautigam, 1967). The ideas split, merged, and melted into new beliefs and quasi-religions. Into something that is called &#8220;Cyber-Libertarianism&#8221; by David Golumbia or &#8220;TESCREAL&#8221; by &#201;mile P. Torres and Timnit Gebru. 

This talk will address an aspect that is often missing in analyses: What kind of breeding ground is it where ideas of fascism hatches best? And how can we stop iFascism instead of participating in it?

Furthermore, as being sorted by machines is not everyone&apos;s secret dream, ways to stop iFascism will be provided.

Because we are more, we care for people in need &#8211; and we are the chaos!</description>
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                <room>Aktionshalle</room>
                <title>Digitalisierung &amp; Behinderung - Fluch oder Segen?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T14:45:00+01:00</date>
                <start>14:45</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>Der Einfluss der Digitalisierung, Informationstechnologien und deren Entwicklung auf unsere Gesellschaft ist erheblich. F&#252;r die einen ist es ein Fluch, eine Gefahr, f&#252;r die anderen ein nicht untersch&#228;tzbarer Mehrwert - so f&#252;r Menschen mit Behinderungen.
In einem Kurzreferat soll aufgezeigt werden, in welcher Art und Weise dieser Einfluss den Alltag von Menschen mit Behinderungen pr&#228;gt und zur Inklusion, Autonomie und Teilhabe beitr&#228;gt - auch die &quot;Nachteile&quot; d&#252;rfen aufgezeigt werden.</abstract>
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                    <person id='87081'>Vanessa Grand</person>
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                <language>de</language>
                <description>Es kann ein Vortrag in einer Art &quot;Erfahrungsbericht&quot; sein (inkl Power Point)

Inhalt: 
Mehrwert / Nutzen f&#252;r MmB (Menschen mit Behinderungen
Nachteile der Digitalisierung
UN BRK? 
Beispiele wie &quot;Gesundheitsdossier&quot; &quot;E-ID&quot; E-Collecting usw...

F&#252;r die einen Fluch - f&#252;r die anderen Segen - wie entscheiden wir uns? Wer darf den Mehrwert haben?</description>
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                <room>Aktionshalle</room>
                <title>Welche Regeln f&#252;r die Entwicklung und den Einsatz von KI durch Private?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Podiumsgespr&#228;ch</type>
                <date>2026-02-21T15:30:00+01:00</date>
                <start>15:30</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>In seinem Grundsatzentscheid vom 12. Februar 2025 hat der Bundesrat anerkannt, dass KI reguliert werden muss. Entsprechend hat er die Konvention zu KI des Europarats unterzeichnet und bereitet bis Ende 2026 die f&#252;r die Ratifizierung der Konvention notwendigen Gesetzesvorschl&#228;ge vor, insbesondere in den Bereichen Transparenz, Nichtdiskriminierung und Aufsicht. Der Bundesrat hat sich jedoch f&#252;r eine schlanke Umsetzung der Konvention entschieden und m&#246;chte die Pflichten f&#252;r Private auf ein Minimum beschr&#228;nken.</abstract>
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                <track>Recht &amp; Politik</track>
                
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                    <person id='87072'>Estelle Pannatier</person><person id='91853'>Livia Walpen</person><person id='91855'>Francesca Giardina</person><person id='91856'>Lars L&#252;nenburger</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>Welchen Regulierungsbedarf gibt es im Hinblick auf die Entwicklung und den Einsatz von KI durch Private? Und welche Hebel bietet die KI-Konvention daf&#252;r? Diese und weitere Fragen beleuchten wir mit der Perspektiven aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft, aber auch der Wirtschaft. An der Podiumsdiskussion nehmen Livia Walpen vom Bundesamt f&#252;r Kommunikation (BAKOM), Estelle Pannatier von AlgorithmWatch CH und Lars L&#252;nenburger von der Digitalen Gesellschaft teil. Durch das Gespr&#228;ch leitet Francesca Giardina von der Stiftung Mercator Schweiz.</description>
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                <title>Drei K&#246;che in der K&#252;che der ethischen KI</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T16:30:00+01:00</date>
                <start>16:30</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>Wir werden auf das Problem der Kernmechanismen von LLMs eingehen, orientiert am souver&#228;nen Apertus Projekt der Swiss AI Initiative. Datenschutzbedenken werden als aktive Handlung untersucht, um einen wesentlichen Bestandteil nachhaltiger KI-Diskurs zu zeigen. Ein neues kooperatives Modell, die Swiss Public Inference Utility, wird als einer von drei &#171;K&#246;chen&#187; in der Pr&#228;sentation vorgestellt: die uns dazu anregt, an der Entwicklung ethischer Algorithmen mitzuwirken.</abstract>
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                <track>Netzwerke, Security, Hard- &amp; Software</track>
                
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                    <person id='86616'>Oleg Lavrovsky</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>Die Datenrequisite und -analyse sind das Herzst&#252;ck der k&#252;nstlichen Intelligenz, aber der Umgang damit ist meistens geschlossen, wettbewerbsorientiert, propriet&#228;r und undurchsichtig. Als Nutzer:innen haben wir nur begrenzten Einblick in die Nutzung unserer Daten, w&#228;hrend die allgemeine Meinung oft annimmt, dass Missbrauch woanders stattfindet. Die am meisten gef&#228;hrdeten Gruppen &#8211; die besonders anf&#228;llig f&#252;r Fehlinformationen sind &#8211; sind &#252;berproportional von Datenschutzmissbrauch betroffen.

Trotz der Herausforderungen des sogenannten &#8220;Data Compliance Gap&#8221; haben laufende Forschungsergebnisse aus den beiden ETHs gezeigt, dass allgemeines Wissen und die meisten Anwendungsf&#228;lle ohne wesentliche Leistungseinbussen in einer fokussierten Dateneinnahme abgedeckt sind. Dieses Talk adressiert diese Bedenken, indem es das Potenzial von Apertus aus einer zivilgesellschaftlichen Perspektive hervorhebt.

Wir werden uns kurz mit den Techniken von grossen Sprachmodellen (LLMs) befassen, einschliesslich M&#246;glichkeiten zum Einwand durch Aufmerksamkeitsmechanismen im Training, oder Temperaturen und System-Prompts in der Anwendung. Ein paar aktuelle Forschungsergebnisse und &#246;ffentliche Projekte aus Hackathons und Verwaltungen zeigen, wie das in einem vertrauensw&#252;rdigen und offenen Datenraum in der Zukunft integriert werden soll.

(Geschrieben mit hilfe von Apertus 70B / Public AI Inference Utility)</description>
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                <room>Aktionshalle</room>
                <title>Verwendung von US-Cloudanbietern durch Kantone: Die rechtliche Sicht</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T18:00:00+01:00</date>
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                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Manche Kantone haben begonnen, die Bearbeitung von Personendaten ihrer Einwohner an US-Cloudanbieter auszulagern. Das Referat geht auf die Frage ein, ob diese Bearbeitung rechtm&#228;ssig ist, und ob es rechtliche M&#246;glichkeiten gibt, gegen diese Bearbeitung vorzugehen.</abstract>
                <slug>wk26-85903-verwendung-von-us-cloudanbietern-durch-kantone-die-rechtliche-sicht</slug>
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                <title>Open-Access-Repositorien als Erfolgsgeschichte?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T19:00:00+01:00</date>
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                <abstract>Am Beispiel der Berner Fachhochschule stellen wir vor, wie die Hochschulen weltweit die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Forschenden in Open-Access-Repositorien mit der &#214;ffentlichkeit teilen und damit die Teilhabe aller an neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen f&#246;rdern. 

Wir zeigen auf, weshalb und wie es zur Aufr&#252;stung institutioneller Repositorien und dem Kampf um das Zweitver&#246;ffentlichungsrecht kam. Sind solche Repositorien aus heutiger Sicht eine Erfolgsgeschichte? Und wie k&#246;nnen Sie zum Erfolg beitragen?</abstract>
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                <title>Staatliche &#220;berwachung: Transparenz vs. Heimlichkeit</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
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                <abstract>Bei der staatlichen &#220;berwachung kollidiert das Interesse der Beh&#246;rden an einer m&#246;glichst effizienten &#220;berwachung mit rechtsstaatlichen Grunds&#228;tzen. Wer versucht, rechtsstaatliche Anspr&#252;che im Zusammenhang mit staatlicher &#220;berwachung durchzusetzen, muss mit Widerstand der Beh&#246;rden rechnen. Forderungen nach Transparenz wecken &#196;ngste, dies k&#246;nne den Erfolg der &#220;berwachungsmassnahmen gef&#228;hrden.</abstract>
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                    <person id='87190'>Viktor Gy&#246;rffy</person>
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                <language>de</language>
                <description>F&#252;r staatliches Handeln braucht es eine gesetzliche Grundlage, aus der klar wird, was der Staat tun darf und wie wir davon betroffen sein k&#246;nnen. Bei Grundrechtseingriffen haben wir Anspruch auf eine wirksame Beschwerde an ein Gericht. Mit dem &#214;ffentlichkeitsprinzip k&#246;nnen wir uns Zugang zu amtlichen Dokumenten verschaffen, was der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der T&#228;tigkeit der Beh&#246;rden dient. All das vertr&#228;gt sich schlecht mit dem Anspruch des Staates, (heimlich) &#252;berwachen zu d&#252;rfen.
In diesem Vortrag wird dieser Interessenkonflikt beleuchtet. Es wird aufgezeigt, in wie weit mit Gesuchen und Gerichtsverfahren Transparenz zur staatlichen &#220;berwachung hergestellt werden kann, dies anhand konkreter Beispiele wie die Verfahren der Digitalen Gesellschaft gegen die Vorratsdatenspeicherung und gegen die Kabelaufkl&#228;rung sowie Verfahren zum &#214;ffentlichkeitsprinzip.</description>
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                <room>Clubraum</room>
                <title>Lomas: An Open-Source Platform for Confidential Analysis of Data</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T13:00:00+01:00</date>
                <start>13:00</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Lomas is an open-source platform developed by the Federal Statistical Office that resolves the tension between data privacy and transparency. It allows researchers and analysts to run algorithms on confidential public data without accessing raw information, using Differential Privacy to guarantee protection while maintaining full transparency. By keeping this solution open-source and publicly controlled, Lomas strengthens digital sovereignty and offers a concrete alternative to proprietary &quot;black box&quot; systems, demonstrating that democratic societies can have both privacy and transparency.</abstract>
                <slug>wk26-85931-lomas-an-open-source-platform-for-confidential-analysis-of-data</slug>
                <track>Netzwerke, Security, Hard- &amp; Software</track>
                
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                    <person id='87019'>Christine Choirat</person>
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                <language>en</language>
                <description>Public administrations collect massive volumes of data to fulfill their missions, producing regional, national, and international statistics across many sectors. Yet strict privacy regulations, while necessary, often prevent broader analytical use of this valuable resource, creating a tension between transparency and privacy that democratic societies must navigate carefully.

Lomas is a novel open-source platform developed by the Data Science Competence Center (DSCC) of the Federal Statistical Office (FSO) designed to resolve this tension by enabling the secure reuse of sensitive datasets for research and analysis. By developing it openly, we are creating a public good for the public good, strengthening both digital sovereignty and trust in the use of public data.

The platform allows authorised users, such as approved researchers and government analysts, to run algorithms on confidential data without directly accessing the raw information. Results are returned with the strong privacy guarantees of Differential Privacy, a mathematical framework that quantifies and limits disclosure risk while maintaining complete transparency about data protection and usage.

Through this approach, Lomas demonstrates that we don&apos;t have to choose between privacy and transparency. We can have both. It offers a concrete alternative to proprietary &quot;black box&quot; solutions, keeping control over sensitive data within public institutions while making government data more accessible for democratic oversight and evidence-based policy-making.</description>
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                <title>Aktuell: Ein neuer Anlauf f&#252;r Netzsperren in der Schweiz</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T14:45:00+01:00</date>
                <start>14:45</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>Manche Westschweizer Staatsanw&#228;lte verpflichten Internetprovider neuerdings, Domains wegen angeblicher 
Gesetzesverletzungen zu sperren. Das Referat geht auf konkrete F&#228;lle ein und analysiert die Rechtslage.</abstract>
                <slug>wk26-92039-aktuell-ein-neuer-anlauf-fur-netzsperren-in-der-schweiz</slug>
                <track>Recht &amp; Politik</track>
                
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                    <person id='86992'>Simon Schlauri</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>Seit einigen Monaten haben westschweizer Staatsanwaltschaften begonnen, Internetprovider zu verpflichten, 
bestimmte Internetdomains oder URLs zu sperren. Die Verf&#252;gungen st&#252;tzen sich auf die Normen der Strafprozessordnung zur Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO). Das Referat geht auf die Frage ein, ob dieses Vorgehen rechtlich zul&#228;ssig ist, und was Provider und Betroffene dagegen tun k&#246;nnen. Ein Bericht aus der Praxis.</description>
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                <title>Stadt-Miete vs Land-Besitz. Was uns Wohnen &#252;ber digitale Souver&#228;nit&#228;t lehrt</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T15:30:00+01:00</date>
                <start>15:30</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Die Entscheidung zwischen Eigenheim auf dem Land und Mietwohnung in der Stadt spiegelt perfekt das Dilemma zwischen selbstgehosteter IT Infrastruktur und Cloud-Hyperscalern wider. In beiden F&#228;llen geht es um fundamentale Fragen von Kontrolle, Freiheit und Abh&#228;ngigkeit, aber auch um die Lasten der Verantwortung und die Grenzen der Autonomie. Eine Analyse wie Vendor Lock-in und Plattform-Monopole unsere digitale und physische Souver&#228;nit&#228;t bedrohen und ein kritischer Blick auf Eigentum, Macht, Freiheit und Verantwortung im 21. Jahrhundert durch die Linse eines Menschen mit Hackerethik im Herzen.</abstract>
                <slug>wk26-86009-stadt-miete-vs-land-besitz-was-uns-wohnen-uber-digitale-souveranitat-lehrt</slug>
                <track>Recht &amp; Politik</track>
                
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                    <person id='87088'>derPUPE / Lars Hohl</person>
                </persons>
                <language>de</language>
                <description>In den letzten Jahren hat sich sowohl auf dem Wohnungsmarkt als auch in der IT-Infrastruktur ein besorgniserregender Trend verst&#228;rkt: die schleichende Enteignung von Kontrolle und Souver&#228;nit&#228;t zugunsten gro&#223;er Konzerne und Plattformen. W&#228;hrend in Z&#252;rich, Berlin und anderen Europ&#228;ischen Gro&#223;st&#228;dten Wohnraum zunehmend in den H&#228;nden internationaler Investmentfonds landet und Mieterinnen und Mieter ihre Gestaltungsfreiheit verlieren, wandern parallel dazu kritische IT-Infrastrukturen in die Clouds der US Hyperscaler. In beiden F&#228;llen lockt zun&#228;chst das Versprechen von Convenience und Sorglosigkeit, doch der Preis erweist sich als hoch: Abh&#228;ngigkeit, Kontrollverlust und die schleichende Erosion fundamentaler Freiheitsrechte.

Doch die Gegenbewegung, der Ruf nach Eigenverantwortung und Selbsthosting, birgt eigene Herausforderungen, die oft untersch&#228;tzt oder romantisiert werden. Das Eigenheim mag Freiheit versprechen, aber es bindet auch durch Verpflichtungen: Die Heizung, die mitten im Winter ausf&#228;llt und deren Reparatur nicht mehr in der Verantwortung des Vermieters liegt. Das undichte Dach, das dringend saniert werden muss. Die Grundsteuer, die Geb&#228;udeversicherung, die st&#228;ndige Instandhaltung, die Zeit und Geld verschlingt. Die eigene IT-Infrastruktur mag Kontrolle versprechen, aber sie fordert auch ihren Tribut: Der Server, der um drei Uhr nachts ausf&#228;llt und sofortige Intervention erfordert. Die Sicherheitsl&#252;cke, die gepatcht werden muss, bevor sie ausgenutzt wird. Die Compliance-Anforderungen, die professionelles Know-how erfordern. Die Backup-Systeme, die gewartet werden wollen. Die Skalierungsprobleme, wenn das Gesch&#228;ft pl&#246;tzlich w&#228;chst.

Dieser Talk zieht bewusst provokante Parallelen zwischen zwei scheinbar getrennten Lebensbereichen und zeigt auf, wie die gleichen &#246;konomischen und machtpolitischen Mechanismen in beiden Sph&#228;ren wirken, aber auch, wie die gleichen Dilemmata zwischen Autonomie und Verantwortung, zwischen Freiheit und Last auftreten. Das Eigenheim mit Garten entspricht dabei der selbstgehosteten Infrastruktur oder dem klassischen On-Premises-Rechenzentrum, w&#228;hrend die zentral gelegene Mietwohnung das Cloud-Services-Modell repr&#228;sentiert. Die gro&#223;en Vermietungskonzerne und Immobilienfonds finden ihr digitales Pendant in den Hyperscalern, und die Mechanismen des Vendor Lock-in &#228;hneln verbl&#252;ffend den unk&#252;ndbaren Mietvertr&#228;gen und strukturellen Abh&#228;ngigkeiten, die moderne Wohnungsm&#228;rkte pr&#228;gen.

Besonders interessant wird diese Analogie, wenn man die grundrechtliche Dimension betrachtet. Das Grundgesetz garantiert in Artikel 13 die Unverletzlichkeit der Wohnung als fundamentales Freiheitsrecht. Dieser Schutz der Privatsph&#228;re im physischen Raum findet seine digitale Entsprechung im Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz. Doch w&#228;hrend der Staat beim Betreten einer Wohnung strenge rechtliche H&#252;rden &#252;berwinden muss, &#246;ffnen wir beim Cloud-Computing bereitwillig die T&#252;ren zu unseren digitalen Wohnr&#228;umen f&#252;r private Konzerne. Das Hausrecht, das uns im physischen Raum zusteht, haben wir im digitalen Raum faktisch an die Hyperscaler abgetreten. Gleichzeitig bedeutet das Hausrecht aber auch: Wer das Haus besitzt, muss es auch instand halten. Die Freiheit, niemanden hereinlassen zu m&#252;ssen, geht einher mit der Pflicht, selbst f&#252;r Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Die zentrale These dieses Vortrags lautet nicht einfach, dass Eigenverantwortung immer besser sei als Abh&#228;ngigkeit. Vielmehr geht es darum, die wahren Kosten und Konsequenzen beider Modelle sichtbar zu machen. Sowohl bei Wohnraum als auch bei IT-Infrastruktur verspricht kurzfristige Bequemlichkeit langfristige Abh&#228;ngigkeit und Entmachtung, doch totale Eigenverantwortung kann zur erdr&#252;ckenden Last werden, die nur mit erheblichen Ressourcen zu stemmen ist. Die Versprechen von Managed Services und Full-Service-Wohnen verschleiern systematisch die Aufgabe von Kontrolle und Selbstbestimmung, aber sie nehmen auch reale Lasten ab, die nicht jeder tragen kann oder will. Die Konzentration von Wohnraum und Computing-Ressourcen in den H&#228;nden weniger Akteure gef&#228;hrdet demokratische Strukturen und individuelle Freiheitsrechte, aber die Alternative einer vollst&#228;ndig atomisierten Infrastruktur, in der jeder f&#252;r sich selbst verantwortlich ist, schafft neue Ungerechtigkeiten zwischen denen, die die Ressourcen haben, und denen, die sie nicht haben.

Exit-Strategien, sowohl in Form von K&#252;ndigungsfreiheit als auch von Datenportabilit&#228;t, m&#252;ssen als fundamentale Rechte begriffen und durchgesetzt werden. Doch ebenso wichtig ist die Erkenntnis, dass nicht jeder die Kapazit&#228;t hat, jederzeit den Exit zu vollziehen. Ein alleinerziehender Elternteil mit zwei Jobs kann nicht einfach umziehen, auch wenn der Mietvertrag theoretisch k&#252;ndbar ist. Ein kleines Startup kann nicht einfach seine gesamte Infrastruktur migrieren, auch wenn die APIs theoretisch offen sind. Die Freiheit zur Wahl setzt voraus, dass die Wahl auch praktisch m&#246;glich ist.

Der Vortrag gliedert sich in drei Hauptteile, die jeweils konkrete Bez&#252;ge zur Hackerethik herstellen und die rechtlichen, technischen sowie gesellschaftspolitischen Dimensionen des Themas beleuchten. Dabei wird bewusst eine dialektische Herangehensweise gew&#228;hlt, die Vor- und Nachteile beider Extreme beleuchtet und nach synthetischen L&#246;sungen sucht.

Im ersten Teil, der Anatomie der Abh&#228;ngigkeit, untersuchen wir die Mechanismen, durch die Lock-in-Effekte entstehen, aber auch die &quot;Freiheitsfallen&quot;, in die man als Eigenheimbesitzer oder Betreiber eigener IT-Systeme geraten kann. Dabei zeigt sich, dass sowohl technische als auch soziale und &#246;konomische Faktoren eine Rolle spielen. Der Prozess des Vendor Lock-in vollzieht sich typischerweise in drei Stufen: Zun&#228;chst lockt die pure Convenience, die niedrigen Einstiegsh&#252;rden und die Versprechen der Sorglosigkeit. In der zweiten Phase folgt die Integration, bei der immer mehr Funktionen und Abh&#228;ngigkeiten aufgebaut werden. Schlie&#223;lich erreicht man die dritte Stufe der faktischen Gefangenschaft, in der ein Wechsel technisch zwar m&#246;glich, aber praktisch und &#246;konomisch kaum noch durchf&#252;hrbar ist.

Konkrete Beispiele machen diese Mechanismen greifbar: Die propriet&#228;re AWS Lambda-Funktion, die sich nicht einfach zu Azure Functions portieren l&#228;sst, entspricht der vom Vermieter installierten Einbauk&#252;che, die man bei einem Umzug zur&#252;cklassen muss. Die astronomischen Egress-Geb&#252;hren, die Cloud-Provider f&#252;r das Herunterladen gro&#223;er Datenmengen verlangen, spiegeln die hohen Umzugskosten wider, die einen Wohnungswechsel so belastend machen. Die langfristigen Reserved Instances mit Preisnachl&#228;ssen funktionieren nach demselben Prinzip wie Zwei-Jahres-Mietvertr&#228;ge, die kurzfristig attraktiv erscheinen, aber langfristig binden.

Doch die Gegenposition verdient ebenfalls genaue Betrachtung. Das Eigenheim bindet auf seine eigene Weise: Die Heizungsanlage, die nach f&#252;nfzehn Jahren erneuert werden muss und deren Kosten sich auf f&#252;nfstellige Betr&#228;ge belaufen k&#246;nnen. Das Dach, das alle drei&#223;ig Jahre neu gedeckt werden muss. Die Fassade, die verwittert und saniert werden will. Der Garten, der nicht sich selbst &#252;berlassen werden kann, sondern st&#228;ndige Pflege erfordert. Die Grundsteuer, die Geb&#228;udeversicherung, die R&#252;cklagen f&#252;r unvorhergesehene Reparaturen. Studien zeigen, dass Eigenheimbesitzer durchschnittlich ein bis zwei Prozent des Geb&#228;udewerts j&#228;hrlich f&#252;r Instandhaltung aufwenden m&#252;ssen. Bei einem Haus im Wert von 400.000 Euro sind das 4.000 bis 8.000 Euro pro Jahr, zus&#228;tzlich zur Tilgung eines eventuellen Kredits.

Die eigene IT-Infrastruktur fordert &#228;hnliche Tribute. Ein selbstbetriebenes Rechenzentrum oder auch nur eine gr&#246;&#223;ere On-Premises-Installation erfordert qualifiziertes Personal, das rund um die Uhr verf&#252;gbar sein muss. Die Bereitschaftsdienste, die Nachtschichten, wenn kritische Updates eingespielt werden m&#252;ssen. Die Sicherheitspatches, die nicht warten k&#246;nnen. Die Hardware, die nach drei bis f&#252;nf Jahren erneuert werden muss, weil sie entweder veraltet ist oder aus dem Support l&#228;uft. Die Backup-Systeme, die regelm&#228;&#223;ig getestet werden m&#252;ssen, um sicherzustellen, dass sie im Ernstfall auch funktionieren. Die Compliance-Anforderungen, die bei DSGVO, ISO-Zertifizierungen und branchenspezifischen Regulierungen schnell komplex werden. Die Klimatisierung des Serverraums, die Stromversorgung mit USV und Notstromaggregat, die physische Sicherheit. Ein kleines Unternehmen, das seine eigene Infrastruktur betreibt, muss mit mindestens zwei bis drei Vollzeit-IT-Mitarbeitern rechnen, dazu kommen die Hardware-Kosten, die R&#228;umlichkeiten, die Energiekosten.

Die Skalierung stellt eine besondere Herausforderung dar. Wenn das Gesch&#228;ft pl&#246;tzlich w&#228;chst, etwa weil ein Produkt viral geht oder eine Marketing-Kampagne unerwartet erfolgreich ist, muss die Infrastruktur mitwachsen. In der Cloud bedeutet das ein paar Klicks oder automatische Skalierung. Im eigenen Rechenzentrum bedeutet es Hardware-Beschaffung mit Lieferzeiten von Wochen bis Monaten, Rack-Space, Installation, Konfiguration. Umgekehrt, wenn das Gesch&#228;ft schrumpft, stehen die Server nutzlos herum, verbrauchen aber weiterhin Strom und binden Kapital. Das Eigenheim hat das gleiche Problem: Wenn die Kinder ausziehen, bleiben die Zimmer leer, aber die Heizkosten, die Instandhaltung, die Grundsteuer bleiben gleich. Downsizing ist schwierig und verlustreich.

Dieser erste Teil bezieht sich besonders auf die Hackerethik-Prinzipien &quot;Misstraue Autorit&#228;ten&quot; und &quot;F&#246;rdere Dezentralisierung&quot;, muss aber auch das Prinzip &quot;Beurteile Hacker nach ihrem Tun und nicht nach Kriterien wie Aussehen, Alter, Herkunft, Geschlecht oder gesellschaftliche Stellung&quot; einbeziehen. Die Frage ist: Haben alle die gleichen M&#246;glichkeiten, Eigenverantwortung zu &#252;bernehmen? Ein gut finanziertes Unternehmen mit eigenem IT-Team hat andere Optionen als ein Ein-Personen-Startup. Eine wohlhabende Familie kann sich ein Eigenheim leisten und hat Zeit und Mittel f&#252;r dessen Instandhaltung, eine prek&#228;r besch&#228;ftigte Einzelperson hat diese Optionen nicht. Dezentralisierung darf nicht zu neuen Hierarchien f&#252;hren, bei denen nur die Privilegierten echte Autonomie haben.

Der zweite Teil widmet sich der politischen &#214;konomie der Kontrolle und stellt die Frage: Wem geh&#246;rt die Infrastruktur, und wem geh&#246;rt damit die Macht? Hier zeigen sich beunruhigende Parallelen zwischen dem, was man als Datenkolonialismus bezeichnen k&#246;nnte, und der digitalen Gentrifizierung auf der einen Seite und den realen Prozessen der Verdr&#228;ngung und Enteignung auf Wohnungsm&#228;rkten auf der anderen Seite. Der Surveillance Capitalism, den Shoshana Zuboff beschrieben hat, trifft auf klassisches Rent-Seeking-Verhalten, bei dem Monopolisten ihre Marktmacht zur Extraktion von Renten nutzen.
Die Illusion der Sharing Economy erweist sich in beiden Bereichen als tr&#252;gerisch. Plattformen wie Airbnb haben Wohnraum nicht demokratisiert, sondern ihn weiter kommerzialisiert und verknappt. Cloud-Computing hat die IT-Infrastruktur nicht wirklich geteilt, sondern sie in den H&#228;nden weniger Tech-Giganten konzentriert. Die versprochene &quot;Demokratisierung des Zugangs&quot; entpuppt sich als neue Form der Abh&#228;ngigkeit. Doch auch hier gilt: Die Alternative des totalen Eigentums ist nicht f&#252;r jeden zug&#228;nglich. Die Demokratisierung kann nicht darin bestehen, dass jeder sein eigenes Haus und sein eigenes Rechenzentrum betreibt, denn das setzt Ressourcen voraus, die nicht gleichverteilt sind.
Besonders brisant wird die Situation bei der Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Der US-amerikanische CLOUD Act gibt US-Beh&#246;rden weitreichende Zugriffsm&#246;glichkeiten auf Daten, die bei US-Unternehmen gespeichert sind, unabh&#228;ngig vom physischen Standort der Server. Dies steht in direktem Widerspruch zur europ&#228;ischen Datenschutz-Grundverordnung und stellt die digitale Souver&#228;nit&#228;t europ&#228;ischer Nutzer infrage. W&#228;hrend das Grundgesetz die Unverletzlichkeit der Wohnung garantiert und staatliche Durchsuchungen nur unter strengen rechtsstaatlichen Bedingungen erlaubt, haben wir im digitalen Raum faktisch die T&#252;ren zu unseren Daten weit ge&#246;ffnet.
Das Hausrecht, das jedem Wohnungsinhaber zusteht, existiert im Cloud-Computing nur noch nominell. Wer entscheidet dar&#252;ber, wer Zugang zu unseren Daten hat? Nicht wir als Nutzer, sondern die Terms of Service der Cloud-Provider. W&#228;hrend ein Vermieter ohne richterliche Anordnung nicht einfach die Wohnung betreten darf, k&#246;nnen Cloud-Provider nach ihren eigenen Richtlinien auf unsere Daten zugreifen, sie analysieren und unter Umst&#228;nden auch an Dritte weitergeben. Das Recht auf Unverletzlichkeit, das im physischen Raum selbstverst&#228;ndlich ist, muss im digitalen Raum erst noch erk&#228;mpft und durchgesetzt werden.

Doch das Hausrecht bringt auch Pflichten mit sich. Der Eigent&#252;mer einer Wohnung muss daf&#252;r sorgen, dass keine Gefahren von seinem Eigentum ausgehen. Wenn im Winter der Gehweg vor seinem Haus nicht ger&#228;umt ist und jemand st&#252;rzt, haftet der Eigent&#252;mer. Wenn die Elektrik veraltet ist und es zu einem Brand kommt, tr&#228;gt er die Verantwortung. Ebenso tr&#228;gt der Betreiber eigener IT-Systeme die Verantwortung f&#252;r deren Sicherheit. Wenn durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen Kundendaten gestohlen werden, wenn Server f&#252;r DDoS-Attacken missbraucht werden, wenn Malware sich von den eigenen Systemen aus verbreitet, dann liegt die Verantwortung beim Betreiber. Diese Verantwortung ist nicht trivial und erfordert kontinuierliche Aufmerksamkeit und Expertise.

Die Verkehrssicherungspflicht im physischen Raum findet ihre Entsprechung in der IT-Sicherheitspflicht im digitalen Raum. Cloud-Provider haben professionelle Teams, die sich ausschlie&#223;lich um Security k&#252;mmern, die &#252;ber aktuelle Bedrohungen informiert sind, die 24/7 &#252;berwachen. Kann ein kleines Unternehmen das leisten? Kann eine Privatperson, die ihren eigenen Nextcloud-Server betreibt, wirklich sicherstellen, dass sie alle Sicherheitsupdates rechtzeitig einspielt, dass ihre Konfiguration sicher ist, dass sie nicht zur Angriffsfl&#228;che wird? Die Freiheit, seine eigene Infrastruktur zu betreiben, muss einhergehen mit der F&#228;higkeit, diese Verantwortung auch zu tragen.

Dieser zweite Teil steht im Zeichen der Hackerethik-Prinzipien &quot;Alle Informationen m&#252;ssen frei sein&quot; und &quot;&#214;ffentliche Daten n&#252;tzen, private Daten sch&#252;tzen&quot;. Diese scheinbar widerspr&#252;chlichen Forderungen ergeben erst in ihrer Zusammenschau Sinn: &#214;ffentliche Infrastruktur, Standards und Protokolle m&#252;ssen offen und zug&#228;nglich sein, w&#228;hrend private Daten und pers&#246;nliche Informationen gesch&#252;tzt werden m&#252;ssen. Die aktuelle Situation verkehrt dies ins Gegenteil: Propriet&#228;re Cloud-Services verschlie&#223;en Standards und schaffen geschlossene &#214;kosysteme, w&#228;hrend gleichzeitig private Daten der umfassenden &#220;berwachung und Kommerzialisierung unterworfen werden. Doch auch die L&#246;sung durch reines Selbsthosting greift zu kurz: Wenn die Standards zwar offen sind, aber nur eine technische Elite sie tats&#228;chlich nutzen kann, entsteht eine neue digitale Kluft.

Der dritte und abschlie&#223;ende Teil des Vortrags besch&#228;ftigt sich mit konkreten Wegen zur digitalen und physischen Selbstbestimmung, wobei der Fokus auf realistischen, mehrstufigen und gemeinschaftlichen L&#246;sungen liegt statt auf bin&#228;ren Entweder-Oder-Entscheidungen. Technische L&#246;sungsans&#228;tze wie Self-Hosting, Federation und Peer-to-Peer-Architekturen bieten Alternativen zur zentralisierten Cloud-Infrastruktur, aber sie m&#252;ssen so gestaltet sein, dass sie nicht nur f&#252;r Experten zug&#228;nglich sind. Projekte wie Nextcloud f&#252;r File-Sharing und Collaboration, Matrix f&#252;r Kommunikation und Mastodon f&#252;r soziale Netzwerke zeigen, dass dezentrale, interoperable Systeme funktionieren k&#246;nnen. Entscheidend ist dabei, dass diese Projekte niedrigschwellige Einstiegsm&#246;glichkeiten bieten: Managed Nextcloud-Instanzen bei vertrauensw&#252;rdigen, kleinen Providern k&#246;nnen ein Mittelweg sein zwischen Hyperscaler-Abh&#228;ngigkeit und komplettem Selbstbetrieb.

Tools wie Kubernetes erm&#246;glichen eine gewisse Cloud-Portabilit&#228;t, erfordern aber erhebliche Expertise. Infrastructure-as-Code-Ans&#228;tze wie Terraform helfen, die Abh&#228;ngigkeit von einzelnen Providern zu reduzieren, setzen aber voraus, dass man die Ressourcen hat, diese Tools zu nutzen. Die L&#246;sung kann nicht sein, dass jeder zum DevOps-Experten werden muss. Vielmehr brauchen wir abgestufte Modelle, bei denen unterschiedliche Level von Kontrolle und Verantwortung m&#246;glich sind.

Gesellschaftliche Alternativen finden sich in genossenschaftlichen Modellen, Commons-Ans&#228;tzen und kollektiven Organisationsformen. Wohnungsgenossenschaften haben bewiesen, dass gemeinschaftlich organisierter Wohnraum nicht nur m&#246;glich, sondern oft auch sozial nachhaltiger ist als privatwirtschaftlich verwaltete Immobilien. Das Genossenschaftsmodell verteilt sowohl die Lasten als auch die Kontrolle: Nicht jedes Mitglied muss selbst das Dach reparieren, aber alle haben Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen. &#196;hnliche Modelle lie&#223;en sich auf IT-Infrastruktur &#252;bertragen: Genossenschaftlich betriebene Server, kommunale Cloud-Infrastruktur und solidarische Netzwerke k&#246;nnten Alternativen zu den Hyperscalern bieten. Projekte wie die deutsche Initiative &quot;Sovereign Cloud Stack&quot; oder genossenschaftlich organisierte Hosting-Provider zeigen, dass dies nicht nur Theorie ist.

Das Modell der Verwaltungsgenossenschaften ist hier besonders instruktiv: Die Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft sind gemeinsam Eigent&#252;mer, m&#252;ssen sich aber nicht selbst um jede Reparatur k&#252;mmern. Sie besch&#228;ftigen professionelles Personal, das sich um die Instandhaltung k&#252;mmert, behalten aber die demokratische Kontrolle &#252;ber grunds&#228;tzliche Entscheidungen. &#220;bertragen auf IT-Infrastruktur k&#246;nnte das bedeuten: Eine Gemeinschaft von Nutzern finanziert gemeinsam die Anstellung von Systemadministratoren und Security-Experten, beh&#228;lt aber die Kontrolle &#252;ber die grunds&#228;tzliche Ausrichtung, &#252;ber Datenschutz-Policies, &#252;ber die Wahl der Software. Dies w&#228;re ein Mittelweg zwischen der totalen Abh&#228;ngigkeit von Hyperscalern und der &#252;berfordernden Verantwortung des kompletten Selbstbetriebs.

Praktische Strategien gegen Vendor Lock-in umfassen die konsequente Nutzung offener Standards, die Vermeidung propriet&#228;rer Services wo m&#246;glich, die Implementierung von Multi-Cloud-Architekturen und die regelm&#228;&#223;ige &#220;berpr&#252;fung der Exit-M&#246;glichkeiten. Ebenso wie man als Mieter darauf achten sollte, keine allzu individuellen Einbauten vorzunehmen, die einen Umzug erschweren, sollte man in der IT darauf achten, keine zu tiefen Abh&#228;ngigkeiten von provider-spezifischen Services aufzubauen. Aber auch hier gilt: Diese Strategien erfordern Expertise und Ressourcen. Ein realistischer Ansatz muss ber&#252;cksichtigen, dass nicht jeder diese Strategien umsetzen kann.

Hybrid-Ans&#228;tze verdienen besondere Beachtung. Nicht alles muss entweder komplett in der Cloud oder komplett on-premises sein. Sensible Daten und kritische Kernsysteme k&#246;nnen selbst gehostet werden, w&#228;hrend weniger kritische Workloads oder tempor&#228;re Lastspitzen in die Cloud ausgelagert werden. Entwicklungs- und Testumgebungen k&#246;nnen in der Cloud laufen, w&#228;hrend Produktion on-premises bleibt. Edge-Computing-Ans&#228;tze kombinieren lokale Kontrolle mit Cloud-Anbindung. Im Wohnbereich entspricht das vielleicht dem Modell f&#252;r Kollektive, ein kleines Eigenheim auf dem Land zu besitzen, aber auch eine kleine Wohnung in der Stadt zu mieten f&#252;r die Tage, an denen man dort arbeiten muss. Oder umgekehrt: In der Stadt zur Miete wohnen, aber ein Wochenendhaus besitzen.

Interessanterweise lassen sich auch in der physischen Welt alternative Bewegungen beobachten, die das klassische Wohnmodell hinterfragen: Die Tiny-House-Bewegung, Van Life und kommunale Wohnprojekte experimentieren mit neuen Formen des Zusammenlebens, die mehr Autonomie und Flexibilit&#228;t versprechen, aber auch neue Formen der gegenseitigen Unterst&#252;tzung etablieren. Diese Experimente k&#246;nnen als Inspiration f&#252;r alternative digitale Infrastrukturen dienen. Nicht das isolierte Eigenheim ist die L&#246;sung, sondern gemeinschaftliche Modelle, die Autonomie und Solidarit&#228;t verbinden.
Politische Forderungen m&#252;ssen auf gesetzlich verankerte Interoperabilit&#228;t, verpflichtende Datenportabilit&#228;t und offene Standards abzielen. Der Digital Markets Act der EU ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber nicht weit genug. Ebenso wie das Mietrecht Mieter sch&#252;tzt und K&#252;ndigungsfristen regelt, brauchen wir digitale Grundrechte, die Nutzer vor willk&#252;rlicher Sperrung sch&#252;tzen und echte Wechselm&#246;glichkeiten garantieren. Das Recht auf Wohnung, das in vielen Verfassungen verankert ist, braucht ein digitales Pendant: das Recht auf digitale Infrastruktur und Teilhabe.

Gleichzeitig m&#252;ssen wir aber auch &#252;ber neue Modelle der Infrastrukturbereitstellung nachdenken. Public Money, Public Code ist ein wichtiger Ansatz: Wenn &#246;ffentliche Gelder in Software-Entwicklung flie&#223;en, sollte die Software auch &#246;ffentlich zug&#228;nglich sein. &#196;hnlich k&#246;nnte man argumentieren: Wenn kritische digitale Infrastruktur zum Funktionieren der Gesellschaft notwendig ist, sollte sie nicht vollst&#228;ndig in privater Hand liegen. Kommunale Cloud-Infrastruktur, &#246;ffentlich-rechtlich organisierte Hosting-Services, staatlich gef&#246;rderte Genossenschaften k&#246;nnten Modelle sein, die den Zugang demokratisieren ohne die Verantwortung auf das Individuum abzuw&#228;lzen.

Dieser dritte Teil bezieht sich auf die Hackerethik-Prinzipien &quot;Zugang zu Computern sollte unbegrenzt und vollst&#228;ndig sein&quot; und &quot;Computer k&#246;nnen dein Leben zum Besseren ver&#228;ndern&quot;. Der Zugang zu digitaler Infrastruktur darf nicht vom Wohlwollen einiger weniger Tech-Konzerne abh&#228;ngen, aber er darf auch nicht vom individuellen technischen K&#246;nnen oder den finanziellen Ressourcen abh&#228;ngen. Nur wenn wir Modelle entwickeln, die echten Zugang f&#252;r alle erm&#246;glichen, k&#246;nnen Computer ihr emanzipatorisches Potenzial entfalten. Die Kontrolle &#252;ber unsere digitale Infrastruktur zur&#252;ckzugewinnen kann nicht bedeuten, dass jeder Einzelne sein eigenes Rechenzentrum betreibt, sondern dass wir gemeinschaftliche, demokratisch kontrollierte Alternativen aufbauen.

Der Winterkongress der Digitalen Gesellschaft Schweiz steht auch f&#252;r die kritische Auseinandersetzung mit Machtverh&#228;ltnissen in technischen Systemen. Die Hackerethik, wie sie der Chaos Computer Club formuliert hat, bildet dabei den ethischen Kompass. Sie lehrt uns, Autorit&#228;ten zu misstrauen und Dezentralisierung zu f&#246;rdern. Die gro&#223;en Cloud-Provider und Vermietungskonzerne stellen genau solche Autorit&#228;ten dar, deren strukturelle Macht es zu hinterfragen und zu brechen gilt.
Die Hackerethik fordert, dass der Zugang zu Computern unbegrenzt und vollst&#228;ndig sein sollte. Wer jedoch seine Infrastruktur in fremde H&#228;nde gibt, verliert faktisch den vollst&#228;ndigen Zugang und die Kontrolle. Doch wer zum vollst&#228;ndigen Selbstbetrieb gezwungen wird ohne die notwendigen Ressourcen, verliert ebenfalls den Zugang, weil die technischen und finanziellen H&#252;rden zu hoch sind. Die L&#246;sung liegt in der Schaffung von kollektiven Infrastrukturen, die echte Wahlm&#246;glichkeiten bieten.

Die Hackerethik betont, dass Computer das Leben zum Besseren ver&#228;ndern k&#246;nnen. Doch diese transformative Kraft kann sich nur entfalten, wenn wir die Kontrolle &#252;ber die Technologie in einer Weise zur&#252;ckgewinnen, die inklusiv ist und nicht exklusiv. Vendor Lock-in und Plattform-Monopole beschneiden diese M&#246;glichkeiten und reduzieren uns zu passiven Konsumenten. Doch eine L&#246;sung, die nur f&#252;r technische Eliten funktioniert, ist ebenfalls keine Verbesserung. Wir brauchen Ans&#228;tze, die Autonomie erm&#246;glichen ohne &#220;berforderung zu erzeugen.

Dieser Vortrag entstand aus den aktuellen Ereignissen einer privaten Ereignisfeldkarte: Die Analogie zum Wohnungsmarkt macht die abstrakten Gefahren von Vendor Lock-in greifbar und emotional zug&#228;nglich, aber sie zeigt auch die Komplexit&#228;t der Probleme und die Notwendigkeit differenzierter L&#246;sungen. Jede Person im Publikum kennt das Gef&#252;hl, ausgeliefert zu sein, sei es gegen&#252;ber dem Vermieter oder dem Cloud-Provider. Aber viele kennen auch das Gef&#252;hl der &#220;berforderung, wenn pl&#246;tzlich alles in der eigenen Verantwortung liegt. Diese gemeinsamen Erfahrungen nutzen wir als Ausgangspunkt f&#252;r tiefgreifende technische und politische Diskussionen &#252;ber Souver&#228;nit&#228;t, Freiheit, Verantwortung und Solidarit&#228;t in der digitalen Gesellschaft.</description>
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                <title>TechAngels : Jugendliche Schutzengel f&#252;r Gleichaltrige im digitalen Zeitalter</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T16:30:00+01:00</date>
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                <abstract>Erfahrungsbericht von einem Peer-to-Peer Medienkompetenz - von Jugendlichen f&#252;r Jugendliche! TechAngels sind in mehreren Kantonsschulen und Gymnasien im Kanton Z&#252;rich als digitale Schutzengel f&#252;r Gleichaltrige unterwegs. Sie sind greifbare Vorbilder (f&#252;r ihre jeweiligen Schulgemeinschaften) nicht nur was den Umgang mit Handy, Social Media &amp; co. betrifft, sondern auch wie freiwilliges Engagement f&#252;r die Gesellschaft aussieht. In der &#246;ffentlichen Debatte rund um Handy- und Social Media Verbote geben die TechAngels den Jugendlichen eine qualifizierte Stimme, um endlich mit diskutieren zu k&#246;nnen.</abstract>
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                <track>Digitale Selbstverteidigung</track>
                
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                    <person id='86962'>Elias Reichert</person>
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                <description>TechAngels werden von Psychologen und Medienerziehungs-Fachpersonen ausgebildet und gecoacht. Durch den Peer-to-Peer Ansatz unterst&#252;tzen sie ihre Kolleginnen und Kollegen beim bewussten und gesunden Umgang mit Bildschirmmedien wie Social Media und Games. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten die TechAngels als &quot;Peer-Educators&quot; und &quot;Peer-Councelors&quot;. Sei es in Workshops w&#228;hrend Klassenstunden oder in einem spontanen Gespr&#228;ch auf dem Schulgel&#228;nde, TechAngels sind die niederschwelligste Form von Peer-to-Peer Unterst&#252;tzung f&#252;r einen vern&#252;nftigen Umgang mit digitalen Medien.</description>
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                    <link href="https://www.blick.ch/gesellschaft/techangels-in-der-schule-drei-engel-gegen-cybermobbing-id21463850.html?utm_source=transactional&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=share-button">Der Blick hat uns über die Schultern geschaut:</link>
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                    <attachment href="https://cfp.winterkongress.ch/media/wk26/submissions/GU9KKP/resources/TechAngels_Winterkong_9xXksTp.pdf">Die Präsentation vom 21.02.26 als PDF</attachment>
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                <title>E-Collecting: Aber sicher!</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T18:00:00+01:00</date>
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                <duration>00:45</duration>
                <abstract>E-Collecting ist das Thema der Stunde in Bundesbern. Mit dem Sammeln von elektronischen Unterschriften soll dem Unterschriften-Bschiss entgegnet werden, sowie der Zugang zu dem direktdemokratischen Mittel f&#252;r alle sichergestellt werden. Viele Fragen sind noch unklar, insbesondere zur Sicherheit eines solchen Systemes.</abstract>
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                <track>Netzwerke, Security, Hard- &amp; Software</track>
                
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                    <person id='92395'>Florian Moser</person>
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                <description>Wie k&#246;nnen wir ein sicheres E-Collecting System in der Schweiz m&#246;glich machen? Was heisst &#252;berhaupt Sicherheit in diesem Kontext, und was k&#246;nnen wir aus den Erfahrungen mit E-Voting lernen? Und wie kann ein sicheres System entwickelt werden, wenn alles ganz schnell gehen soll?</description>
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                <title>&quot;Ah&quot;, &quot;Oh&quot; und &quot;Ui&quot; aus der Welt der Quantencomputer</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T19:00:00+01:00</date>
                <start>19:00</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>&quot;Das ist ja cool!&quot;
Vielleicht geht es einigen &#228;hnlich wie mir, wenn sie von der Quantenphysik erfahren.

Unerkl&#228;rliche Ph&#228;nomene und seltsame Eigenschaften aus der Teilchenwelt treffen nun auf moderne Computertechnik und f&#252;hren zu einer neuen Art des Rechnens: dem Quantencomputer

Was passiert, wenn diese beiden spannenden Welten aufeinanderprallen?
Ganz einfach. Es wird spannend!</abstract>
                <slug>wk26-85972-ah-oh-und-ui-aus-der-welt-der-quantencomputer</slug>
                <track>Netzwerke, Security, Hard- &amp; Software</track>
                
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                    <person id='87057'>Daniel Rotzetter</person>
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                <language>de</language>
                <description>Die Erwartungen an Quantencomputer sind hoch.
Die Erwartungen an Quantencomputer sind tief.

Und schon ist die Superposition aus der Quantenwelt in unserem Alltag angekommen.

Manche sehen grosse Chancen beim L&#246;sen komplizierter Probleme.
Manche glauben nicht, dass wir bald unsere Laptops mit Quantenmaschinen ersetzen werden.
Und manche f&#252;rchten einfach, dass Verschl&#252;sselungen bald nicht mehr Stand halten werden.
 
Der Vortrag soll eine kleine Einf&#252;hrung in das spannende neue Themenfeld geben.
Mit physikalischem Hintergrund auf niederschwelligem Niveau m&#246;chte ich meine Faszination an der neuen Technologie teilen und weitergeben.

Dabei sollen folgende Fragen beleuchtet werden:

- Die Grenzen des Bits: wo kommen klassische Computer an ihr Limit?
- Quantenmagie: welche faszinierenden Ph&#228;nomene machen sich Quantencomputer zunutze?
- Kleine Teilchen, grosse H&#252;rden: Mit welchen Herausforderungen haben Quantencomputer heute und vermutlich auch in Zukunft zu k&#228;mpfen?
- Super-Influencer: Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen bei Quantencomputern auf unseren IT-Alltag? Und welche nicht?</description>
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                <title>Schlusswort</title>
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                <date>2026-02-21T20:00:00+01:00</date>
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                <abstract>Vielen Dank f&#252;r die Teilnahme am neunten Winterkongress in der Roten Fabrik in Z&#252;rich</abstract>
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                <title>42. Das Jubil&#228;ums-Quiz f&#252;r Nerds</title>
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                <type>Unterhaltung</type>
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                <abstract>So interaktiv wie der Winterkongress ist, soll auch der Abschluss sein. So gibt es zum Abschluss des Winterkongresses auf der grossen B&#252;hne ein Quiz &#252;ber 15 Jahre Digitale Gesellschaft: Was ist in dieser Zeit netzpolitisch und bei den Menschen passiert, und wof&#252;r steht die Digitale Gesellschaft? Zum Mitspielen braucht ihr ein Handy&#8230; und ein breites digitales Wissen, um zu gewinnen.</abstract>
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                <description>Die Digitale Gesellschaft ist 15 Jahre alt geworden. Sehr viel ist in dieser Zeit in der Digitalpolitik, bei den Menschen und in der Organisation passiert. Und was ist eigentlich die Antwort auf dies alles?

Die Crew des Netzpodcasts wird mit einem unterhaltsamen Quiz Eurer Digital-Gesellschaftliches-Nerd-Wissen testen. Es gibt Fragen &#252;ber Ereignisse der letzten Jahre, aber auch Allgemeinfragen und die ein oder andere nicht ganz so ernstgemeinte Frage. Zum Mitspielen braucht ihr kein spezielles Wissen, sondern ein Handy und eine Internetverbindung. Zum Abschluss gibt es die Preisverleihung auf der B&#252;hne.

Die Fragen kommen von Kire Sch&#246;nenberger (Co-Gesch&#228;ftsleiter Digitale Gesellschaft), Rahel Estermann (Co-Gesch&#228;ftsleiterin Digitale Gesellschaft) und J&#246;rg M&#228;der (Netzpolitiker glp). Moderiert wird das Quiz von Sven Kohlmeier (Rechtsanwalt, Vorstand Digitale Gesellschaft).</description>
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                <title>15 Jahre Digitale Gesellschaft After Party Bar</title>
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                <type>Unterhaltung</type>
                <date>2026-02-21T21:15:00+01:00</date>
                <start>21:15</start>
                <duration>01:00</duration>
                <abstract>Wir feiern zusammen 15 Jahre Digitale Gesellschaft &#8211; mit Torte, Musik und Tschunk.</abstract>
                <slug>wk26-87157-15-jahre-digitale-gesellschaft-after-party-bar</slug>
                <track>Andere</track>
                
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                    <person id='87150'>Team Winterkongress</person>
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                <title>Unsere KI, nicht ihre: Eine KI f&#252;r Aufkl&#228;rung und Demokratie</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Workshop</type>
                <date>2026-02-21T12:00:00+01:00</date>
                <start>12:00</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>&#171;Ihre KI&#187;: ChatGPT und Co sind intransparent, wenig zuverl&#228;ssig, privat kontrolliert, anf&#228;llig f&#252;r Manipulationen. Sie l&#246;chern den Datenschutz, h&#246;hlen die Rechte der Urheber*innen aus und verbrauchen Unmengen von Ressourcen. &#171;Unsere KI&#187;: Wir bauen eine gemeinn&#252;tzige, open-source-basierte generative KI, deren Datenbasis vollst&#228;ndig transparent ist, auf dem g&#252;ltigen Stand der Forschung basiert und demokratische, soziale und &#246;kologische Sichtweisen st&#252;tzt. Wie w&#252;rde man das anpacken?</abstract>
                <slug>wk26-85966-unsere-ki-nicht-ihre-eine-ki-fur-aufklarung-und-demokratie</slug>
                <track>Ethik, Wissenschaft, Kultur &amp; Gesellschaft</track>
                
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                <language>de</language>
                <description>K&#252;nstliche Intelligenz ver&#228;ndert unsere Gesellschaft &#8211; doch in wessen Interesse? Dieser Workshop widmet sich der Entwicklung einer der Allgemeinheit dienlichen KI, die nicht den Profit, sondern Menschenw&#252;rde, demokratische Teilhabe und &#246;kologische Verantwortung ins Zentrum r&#252;ckt. Wir fragen nach den M&#246;glichkeiten, eine gemeinn&#252;tzige, open-source-basierte generative KI aufzubauen, deren Datenbasis vollst&#228;ndig transparent ist, auf dem g&#252;ltigen Stand der Forschung basiert und demokratische, soziale und &#246;kologische Sichtweisen st&#252;tzt. Liesse sich &#8211; zum Beispiel auf Basis von Apertus, der Open-Source-KI der ETH Z&#252;rich &#8211; eine solche KI entwickeln, und mit welchem Aufwand? Dies wollen wir mit den Teilnehmenden er&#246;rtern. Gerne darf dabei ein Projekt entstehen, das die Ideen weiter verfolgt.</description>
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                <title>Von Einzelexperimenten zur Gesamtstrategie: KI in Schweizer Verwaltung nutzen</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T13:00:00+01:00</date>
                <start>13:00</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Der Beitrag berichtet &#252;ber den derzeitigen Einsatz von KI in der Schweizer Verwaltung und analysiert, welche Barrieren und Problemfelder zu l&#246;sen sind. Trotz vieler Pilotprojekte mangelt es an organisatorischer Reife, Daten, Infrastruktur und Kompetenzen. Zudem bestehen rechtliche Unsicherheit und (digitalsouver&#228;ne) Sicherheitsbedenken, zugleich aber auch KI-FOMO. Infolgedessen sind vor allem Chatbots und genAI sichtbar. KI sollte jedoch systematisch und zweckgerichtet eingesetzt werden &#8211; besonders dort, wo sie &#246;ffentlichen Mehrwert schafft.</abstract>
                <slug>wk26-83888-von-einzelexperimenten-zur-gesamtstrategie-ki-in-schweizer-verwaltung-nutzen</slug>
                <track>Recht &amp; Politik</track>
                
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                    <link href="https://drive.switch.ch/index.php/s/A6K8dOaeGZJnd2o">White Paper</link>
                
                    <link href="https://drive.switch.ch/index.php/s/A6K8dOaeGZJnd2o">White Paper: Harnessing AI’s potential in the Swiss public administration</link>
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                <title>Digitale Souver&#228;nit&#228;t jetzt: Warum FOSS unser untersch&#228;tztes Schutzsystem ist</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T14:45:00+01:00</date>
                <start>14:45</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>FOSS bietet Sicherheit, Offenheit und echte Unabh&#228;ngigkeit &#8211; ein gemeinwohlorientiertes Gegengewicht zu techfeudalistischen Abh&#228;ngigkeiten. Doch politische Aufmerksamkeit, F&#246;rdermittel und regulatorische Rahmen richten sich weiterhin auf gro&#223;e Player, w&#228;hrend kleine FOSS-Teams unter/un-finanziert bleiben. Digital-Rights-Community und EntwicklerInnen m&#252;ssen sich besser verzahnen und Public-Money-Public-Code muss endlich durchgesetzt werden, Rechtsrisiken m&#252;ssen abgebaut werden, nachhaltige digitale Selbstbestimmung gesichert sein.</abstract>
                <slug>wk26-86019-digitale-souveranitat-jetzt-warum-foss-unser-unterschatztes-schutzsystem-ist</slug>
                <track>Digitale Selbstverteidigung</track>
                
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                <language>de</language>
                <description>&#8226; FOSS zeichnet sich durch hohe Transparenz und offene Zug&#228;nglichkeit aus und erm&#246;glicht damit technologische Unabh&#228;ngigkeit sowie gemeinwohlorientierte Entwicklungslogiken jenseits rein &#246;konomischer Optimierung.
&#8226; Diese Struktur reduziert Abh&#228;ngigkeiten von monopolartigen, &#8222;techfeudalistischen&#8220; &#214;kosystemen und st&#228;rkt Resilienz in Krisensituationen.
&#8226; Dennoch bleibt FOSS politisch unterf&#246;rdert: EU-Mittel verschieben sich zugunsten KI-zentrierter Programme, Lobbystrukturen marginalisieren FOSS, und Regulierungen wie der CRA belasten kleine, oft ehrenamtlich arbeitende Teams, die weder auf Skalierung noch auf Profit ausgelegt sind.
&#8226; Steuerrechtliche H&#252;rden &#8211; etwa die fehlende Gemeinn&#252;tzigkeit in Deutschland &#8211; verst&#228;rken die strukturelle Benachteiligung und erschweren nachhaltige politische Unterst&#252;tzung.
&#8226; Verbesserungen erfordern eine aktive Rolle der Digital-Rights-Community: die Durchsetzung von &#8222;Public Money, Public Code&#8220;, die Nutzung f&#246;derierter Standards wie ActivityPub, den Ausstieg aus nicht-DSGVO-konformen Big-Tech-Stacks sowie die F&#246;rderung eigener Open-Source-L&#246;sungen in Verwaltung und Digitalisierung.
&#8226; Politisches Engagement ist n&#246;tig, um regulatorische Blockaden&#8212;z.B. Sideloading-Restriktionen oder Abh&#228;ngigkeiten von propriet&#228;ren &#214;kosystemen&#8212;zu vermeiden und Offenheit systemisch zu sichern.
&#8226; Eine engere Verzahnung von Aktivistinnen und Entwicklerinnen ist zentral, da rechtliche Schutzr&#228;ume wie Verschl&#252;sselung nur durch digitale Grundrechte bestehen, w&#228;hrend gleichzeitig die Unterst&#252;tzung f&#252;r FOSS-Entwicklung abnimmt. Mehr Vernetzung und Synergien sind notwendig, um Teilhabe, Resilienz und digitale Souver&#228;nit&#228;t langfristig zu sichern.</description>
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                <room>Fabriktheater</room>
                <title>Mit &#171;Law as Code&#187; zum proaktiven, fairen und effizienten Staat?</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T15:30:00+01:00</date>
                <start>15:30</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>&#171;Law as Code&#187; oder &#171;Rules as Code&#187; ist ein Ansatz, mit dem Gesetze und Vorschriften in eine maschinenlesbare Form gebracht werden, die von Computern verarbeitet werden kann. Einwohner:innen k&#246;nnen bspw. einfach herausfinden, inwiefern sie anspruchsberechtigt sind f&#252;r staatliche Leistungen und diese ggf. erhalten. Verwaltungsprozesse k&#246;nnten transparenter, fairer und effizienter sowie Gesetzgebungsprozesse pr&#228;ziser, kollaborativer und evidenzbasierter werden. In meinem Vortrag zeige ich Potentiale und Risiken dieses Ansatzes f&#252;r die Schweiz anhand von realen und fiktiven Anwendungsf&#228;llen auf.</abstract>
                <slug>wk26-85888-mit-law-as-code-zum-proaktiven-fairen-und-effizienten-staat</slug>
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                <language>de</language>
                <description>Gesetze sind oft in komplexen, schwer verst&#228;ndlichen Texten formuliert, die f&#252;r Laien und sogar Fachleute schwierig zu interpretieren sind. Die Umsetzung von neuen Gesetzen in (digitale) Verwaltungsprozesse passiert oft manuell und ist langwierig. Dadurch dass Rechtsnormen hybrid als juristischer Text und ausf&#252;hrbarer, amtlicher Code publiziert werden, w&#252;rde eine einheitliche, maschinenlesbare und automatisch ausf&#252;hrbare Rechtsgrundlage entstehen. 

* Einwohner:innen k&#246;nnen bspw. einfach herausfinden, inwiefern sie anspruchsberechtigt sind f&#252;r staatliche Leistungen und diese ggf. erhalten oder ihre Steuerlast einfach und transparent berechnen. 
* Auf dieser Grundlage k&#246;nnte die Verwaltung Einwohner:innen basierend auf deren Lebenslagen (&#171;live events&#187;) (z.B. Umzug oder Geburt eines Kindes) proaktiv mit Leistungen versorgen. 
* Gepaart mit einem &quot;Wallet&quot; mit verifizierten (oder unverifizierten) Daten, k&#246;nnten Datenverarbeitungen zudem datensparsam und dezentral auf den Ger&#228;ten von Einwohner:innen geschehen. 

Gleichzeitig k&#246;nnte der Ansatz auch regulatorische Komplexit&#228;t und Compliance-Kosten f&#252;r Unternehmen reduzieren. Dies h&#228;tte zahlreiche Vorteile f&#252;r Verwaltungs- und Gesetzgebungsprozesse, birgt aber auch Gefahren. W&#228;hrend es u.a. in Frankreich (z.B. OpenFisca) und Deutschland (z.B. Rulemapping Group, F&#246;rderFunke) bereits einige Piloten und Anwendungsf&#228;lle gibt, findet der Ansatz in der Schweiz wenig Beachtung. Wir m&#246;chten das &#228;ndern und wollen einen Piloten mit einer Schweizer Verwaltung durchf&#252;hren. Da die Idee noch relativ am Anfang steht, freuen wir uns besonders auf euer Feedback und eure Inputs.</description>
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                <room>Fabriktheater</room>
                <title>Digitale Souver&#228;nit&#228;t vs. kollektive Sicherheit: Orientierungspunkte</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Vortrag kurz</type>
                <date>2026-02-21T16:30:00+01:00</date>
                <start>16:30</start>
                <duration>00:30</duration>
                <abstract>Die digitale Zivilgesellschaft ist heute ein zunehmend ernst genommener Akteur in politischen R&#228;umen. Unsere Stimme z&#228;hlt &#8211; und mit dieser wachsenden Relevanz steigt auch die Verantwortung, unsere Positionen in einem breiteren politischen und gesellschaftlichen Kontext zu verorten.
Anhand aktueller politischer Projekte beleuchte ich die Spannungsfelder zwischen digitaler Souver&#228;nit&#228;t und kollektiver Sicherheit. Dabei pl&#228;diere ich f&#252;r einen Staat mit st&#228;rkeren liberalen Reflexen sowie f&#252;r eine Zivilgesellschaft, die sich traut, auch einmal staatstragend zu denken.</abstract>
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                <title>Werbebudgets finanzieren unsere Manipulation auf Tech Plattformen</title>
                <subtitle></subtitle>
                <type>Workshop</type>
                <date>2026-02-21T18:00:00+01:00</date>
                <start>18:00</start>
                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Tech Konzerne verf&#252;gen seit Jahrzehnten &#252;ber riesige Datenvolumen von Privatpersonen, die sie zur  Personalisierung von Werbeanzeigen nutzen, jedoch in diesem Ausmass gar nicht n&#246;tig w&#228;ren. Ein durchg&#228;ngiges Tracking von Nutzer:innen &#252;ber Apps, Websites, Hardware und Plattformen im Allgemeinen erm&#246;glicht das Sammeln, dem sich Personen trotz Cookie-Verweigerung schwierig entziehen k&#246;nnen. Zugleich stehen Social Media &amp; Suchmaschinen in der berechtigten Kritik, negative Einfl&#252;sse auf westliche Demokratien auszu&#252;ben. Doch finanziert werden sie &#252;ber Werbebudgets von Unternehmen. Ein Paradoxon.</abstract>
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                    <person id='86896'>Claudia</person>
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                <language>de</language>
                <description>Mit der zweiten Pr&#228;sidentschaft von Donald Trump und weiteren rasanten Entwicklungen im Bereich der KI, spielen amerikanische Tech Konzerne eine wichtige politische Rolle. Ihre h&#246;chst effizienten Technologien erm&#246;glichen Manipulation und Machtmissbrauch, beschleunigen die Zersetzung westlicher Demokratien und d&#252;rfen auch als Mittel einer hybriden Kriegsf&#252;hrung verstanden werden. Ebenso sind die negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Menschen mittlerweile anerkannt. Regulierungen werden von Trump als Anlass f&#252;r Erpressungsversuche genutzt. Schweizer Unternehmen und vor allem Werbetreibende m&#252;ssen auf die Risiken im Umgang mit Personendaten und Drittanbietern &#252;ber das Schweizer Datenschutzgesetz hinaus st&#228;rker sensibilisiert werden. Ausserdem muss mehr Aufkl&#228;rung und Eigenverantwortung auf jeden und jede einzelne st&#228;rker &#252;bertragen werden. Es ist wichtig zu verstehen, wie Benutzerdaten vernetzt getrackt werden und mit Profilen verkn&#252;pft sind. Daten werden weitergegeben, verkauft und immer weiter angereichert, obwohl diese Datentiefe selbst f&#252;r Werbetreibende keinen Sinn mehr macht und ihnen auch nicht in diesem hohen Detaillierungsgrad zur Verf&#252;gung stehen. Doch die Daten sind hilfreich z.B. beim Steuern von Algorithmen&#8230;
 
**Diskussion:**
Was sind die Risiken und sollten sie der Zivilgesellschaft bewusst gemacht werden oder besteht die Gefahr dies als Bevormundung und Angstmacherei zu verstehen?

Personen, die mit den Gefahren von Personalisierung konfrontiert werden, durchlaufen die folgenden Entwicklungsphasen: 
- Erstaunen und Ratlosigkeit.
- Verharmlosung: &#8220;Ich habe doch nichts zu verbergen.&quot;
- Resignation: &#8220;Die haben doch sowieso schon alle meine Daten.&quot;
- &#220;berforderung: &quot;Ich werde nicht meine ganze Technik umstellen.&quot; 
- Ignoranz: &#8220;Ich will nicht auf Convenience und kostenlose Angebote verzichten.&#8221;

**Workshop f&#252;r L&#246;sungsans&#228;tze:**
Was k&#246;nnen wir diesen Haltungen entgegnen und wie k&#246;nnen wir die Zivilgesellschaft sensibilisieren?

Ich freue mich auf Eure gesch&#228;tzte Teilnahme.</description>
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                <room>Fabriktheater</room>
                <title>Lightning Talks - Deine zehn Minuten Ber&#252;hmtheit!</title>
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                <type>Vortrag</type>
                <date>2026-02-21T19:00:00+01:00</date>
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                <duration>00:45</duration>
                <abstract>Bringe Deinen ansteckenden Enthusiasmus an ein Publikum mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne! Diskutiere ein Programm, ein System oder eine Technik! Stelle Deine Projekte und Ideen vor oder versuche, eine Gruppe von Menschen f&#252;r Deine Veranstaltung oder Versammlung zu gewinnen! Was auch immer Du mitbringst, mache es kurz!</abstract>
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                    <person id='87150'>Team Winterkongress</person>
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                <description>Wir haben vier Slots mit jeweils zehn Minuten zu vergeben. Die Spielregeln sind:

* First come, first serve, es werden bis am 19. Februar 2026 Beitr&#228;ge unter lightning-talks@winterkongress.ch entgegengenommen. Es wird nur ein Vortrag pro Person angenommen, ausser wir haben zu wenige Einreichungen.
* Wir publizieren hier die angenommenen Vortr&#228;ge. Da wir voll sind, werden keine mehr angenommen.
* Am Samstag, 21. Februar 2026 bis sp&#228;testens 12 Uhr muss dein Vortrag per PDF hochgeladen werden (Link kommt via E-Mail)
* Du hast genau zehn Minuten Zeit
* Eine Minute zum wechseln
* Beitr&#228;ge sind auf Deutsch und werden in Schriftsprache vorgetragen
* Alle Beitr&#228;ge werden gestreamt und aufgezeichnet

Wir freuen uns auf Eure Einsendungen!

Drei von vier Slots sind vergeben:

* ARN: ein zentraler Baustein zur digitalen Souver&#228;nit&#228;t von Privatpersonen und Kleinorganisationen
* Auf Schritt und Tritt: Online-Nachschlagewerk zu staatlicher &#220;berwachung &amp; digitaler Selbstverteidigung
* Quartierserver Wollishofen
* Projekt eQ</description>
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