Voice is considered a sensitive biometric information of a person's identity, and yet it has become common practice by game publishers to collect in-game voice comms to train their AI for various purposes. The input session will look into voice augmentation in gaming, the regulatory playing field for game publishers and re-visit qualitative interviews (2023) with competitive players in Europe through an ethical and gender lens.
Ein Jahr nach unserem ersten Vorschlag für ein E-Collecting "How low can we go" steht die Schweiz vor einem entscheidenden Schritt: Mit der neuen E-ID, dem Beta-E-Collecting Pilot, dem BK-Hackathon und der Revision des BPR (Art. 84a) könnte erstmals ein nationaler Versuchsbetrieb starten. Wir zeigen, wie sich die Lage verändert hat – und wohin die Reise gehen könnte.
Besser spät als nie: Die Schweiz macht bei der Regulierung von Social Media und Suchmaschinen endlich vorwärts. Der Bundesrat hat Ende Oktober 2025 nach langer Verzögerung einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Online-Plattformen wie Instagram, X oder Google in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung lief bis am 16. Februar.
Herr Müller wehrt sich gegen den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, ein Bild, das verbotene Pornografie zeigen soll, über einen Messenger verschickt zu haben. Ist Herr Müller im Kampf gegen eine Verurteilung erfolgreich?
Lomas is an open-source platform developed by the Federal Statistical Office that resolves the tension between data privacy and transparency. It allows researchers and analysts to run algorithms on confidential public data without accessing raw information, using Differential Privacy to guarantee protection while maintaining full transparency. By keeping this solution open-source and publicly controlled, Lomas strengthens digital sovereignty and offers a concrete alternative to proprietary "black box" systems, demonstrating that democratic societies can have both privacy and transparency.
Viel wird zur Zeit über Technofaschismus, Marginalisierung und toxisches Verhalten im Netz geredet. Was haben wir Hacker eigentlich damit zu tun, welche dieser Dynamiken haben wir selbst mit geschaffen? Und was können wir jetzt ganz konkret auf unseren Veranstaltungen und in unseren Spaces besser machen, damit wir eine echte Alternative zur Bro-Culture schaffen können?
Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Cybervorfälle des letzten Jahres. Von internationalen Hacks über Angriffe auf Schweizer Unternehmen bis hin zu Datenlecks, die unseren Alltag betreffen. Es werden Sicherheitslücken, Schadsoftware, Schwachstellen und gestohlene persönliche Daten beleuchtet. Mit konkreten Beispielen und verständlichen Einordnungen zeigt der Vortrag, wie wir uns besser vor Cyberangriffen schützen können.
AsyLex is a Swiss NGO dedicated to enabling access to justice for asylum seekers globally. We develop innovative, tech-driven solutions that make legal information and representation more accessible. In our presentation, we highlight our newest project in the making: a centralized safe pathways database, to be hosted on the Rights in Exile Platform, an online hub centralizing legal information for asylum seekers and legal advisories on over 150 countries worldwide. Thanks to an integrated AI chatbot, asylum seekers will be able to easily navigate the database and access tailored guidance.
Die Bildungsziele unserer Schulen – Neugierde, kritisches Denken, Kollaboration und Teilhabe – entsprechen den Prinzipien der Open-Source-Bewegung. Der Einsatz von Open Source fördert diese Werte und eröffnet Schulen darüber hinaus neue Perspektiven für den Unterricht und die Schulentwicklung. Gleichzeitig stärkt der Einsatz offener Lösungen die Open-Source-Entwicklung, da Lernende Alternativen zu proprietären Systemen kennenlernen und zu deren Verbreitung beitragen. Zudem können finanzielle Mittel der Schule statt in Lizenzen in die Entwicklung von Open-Source-Projekten fliessen.
Sophie Achermann zeigt auf Basis realer Daten und konkreter Praxisbeispiele, wie digitale Debatten funktionieren, wie Moderation wirkt und welche Dynamiken bestimmen, wer gehört wird. Dabei vermittelt sie eine klare Haltung, mit dem Anspruch, den digitalen Raum so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sich sicher beteiligen und sichtbar werden können.
Daniel Graf (Stiftung für direkte Demokratie), Rahel Estermann (Digitale Gesellschaft) und Patricia Schafer (Avenir Suisse) diskutieren auf dem Podium, wie E-Collecting nach dem «Unterschriftenbschiss» Vertrauen, Privatsphäre, Transparenz und Effizienz stärken kann. Sie beleuchten Machtverschiebungen, staatspolitische Fragen wie nötige Unterschriftenzahlen und klären, welche Leitplanken nötig sind, damit E-Collecting die Teilhabe an der Demokratie stärkt.
Bei der staatlichen Überwachung kollidiert das Interesse der Behörden an einer möglichst effizienten Überwachung mit rechtsstaatlichen Grundsätzen. Wer versucht, rechtsstaatliche Ansprüche im Zusammenhang mit staatlicher Überwachung durchzusetzen, muss mit Widerstand der Behörden rechnen. Forderungen nach Transparenz wecken Ängste, dies könne den Erfolg der Überwachungsmassnahmen gefährden.
«Ihre KI»: ChatGPT und Co sind intransparent, wenig zuverlässig, privat kontrolliert, anfällig für Manipulationen. Sie löchern den Datenschutz, höhlen die Rechte der Urheber*innen aus und verbrauchen Unmengen von Ressourcen. «Unsere KI»: Wir bauen eine gemeinnützige, open-source-basierte generative KI, deren Datenbasis vollständig transparent ist, auf dem gültigen Stand der Forschung basiert und demokratische, soziale und ökologische Sichtweisen stützt. Wie würde man das anpacken?
While the extreme right is on the rise in many countries and climate change is unrolling, a promising future seems to be written: According to Elon Musk, Sam Altman, and some other “tech bros” it is to leave the dying planet to go to space. With the help of something called “A(G)I”.
But what kind of future is the one that is promised? And what is the connection between power cycles of tech company owners and people who's believes can be called fascist? As we moved power through data in the hands of very view, it is important to examine what ideas these view have in their heads.
Jutta Oberlin und Sarah von Hoyningen-Huene sind erfahrene Juristinnen und Expertinnen für Kinderschutz. Sie kennen die – zum Teil erschreckende – Realität aus vielseitigen Tätigkeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften, im Tech-Umfeld sowie in der Forschung und Lehre. Was bedeuten Kinderrechte im Zeitalter von KI, Sharenting und Social Media? Was für Gefahren drohen Kindern im digitalen Raum, und was kann der Datenschutz für den Kinderschutz leisten?
Der Beitrag berichtet über den derzeitigen Einsatz von KI in der Schweizer Verwaltung und analysiert, welche Barrieren und Problemfelder zu lösen sind. Trotz vieler Pilotprojekte mangelt es an organisatorischer Reife, Daten, Infrastruktur und Kompetenzen. Zudem bestehen rechtliche Unsicherheit und (digitalsouveräne) Sicherheitsbedenken, zugleich aber auch KI-FOMO. Infolgedessen sind vor allem Chatbots und genAI sichtbar. KI sollte jedoch systematisch und zweckgerichtet eingesetzt werden – besonders dort, wo sie öffentlichen Mehrwert schafft.
Bilder formen unsere Vorstellungen – oft auf Basis kolonialer, stereotyper Bildwelten. Generative KI verstärkt diese Muster, eröffnet aber auch die Frage: Welche Bilder braucht eine demokratische, digitale Gesellschaft stattdessen? Anhand von Fairpictures Praxis und dem Consent-Tool FairConsent zeigen wir, wie ethisches Storytelling, Datenschutz und echte Teilhabe zusammenfinden.
FOSS bietet Sicherheit, Offenheit und echte Unabhängigkeit – ein gemeinwohlorientiertes Gegengewicht zu techfeudalistischen Abhängigkeiten. Doch politische Aufmerksamkeit, Fördermittel und regulatorische Rahmen richten sich weiterhin auf große Player, während kleine FOSS-Teams unter/un-finanziert bleiben. Digital-Rights-Community und EntwicklerInnen müssen sich besser verzahnen und Public-Money-Public-Code muss endlich durchgesetzt werden, Rechtsrisiken müssen abgebaut werden, nachhaltige digitale Selbstbestimmung gesichert.
Der Einfluss der Digitalisierung, Informationstechnologien und deren Entwicklung auf unsere Gesellschaft ist erheblich. Für die einen ist es ein Fluch, eine Gefahr, für die anderen ein nicht unterschätzbarer Mehrwert - so für Menschen mit Behinderungen.
In einem Kurzreferat soll aufgezeigt werden, in welcher Art und Weise dieser Einfluss den Alltag von Menschen mit Behinderungen prägt und zur Inklusion, Autonomie und Teilhabe beiträgt - auch die "Nachteile" dürfen aufgezeigt werden.
«Law as Code» oder «Rules as Code» ist ein Ansatz, mit dem Gesetze und Vorschriften in eine maschinenlesbare Form gebracht werden, die von Computern verarbeitet werden kann. Einwohner:innen können bspw. einfach herausfinden, inwiefern sie anspruchsberechtigt sind für staatliche Leistungen und diese ggf. erhalten. Verwaltungsprozesse könnten transparenter, fairer und effizienter sowie Gesetzgebungsprozesse präziser, kollaborativer und evidenzbasierter werden. In meinem Vortrag zeige ich Potentiale und Risiken dieses Ansatzes für die Schweiz anhand von realen und fiktiven Anwendungsfällen auf.
Die Entscheidung zwischen Eigenheim auf dem Land und Mietwohnung in der Stadt spiegelt perfekt das Dilemma zwischen selbstgehosteter IT Infrastruktur und Cloud-Hyperscalern wider. In beiden Fällen geht es um fundamentale Fragen von Kontrolle, Freiheit und Abhängigkeit, aber auch um die Lasten der Verantwortung und die Grenzen der Autonomie. Eine Analyse wie Vendor Lock-in und Plattform-Monopole unsere digitale und physische Souveränität bedrohen und ein kritischer Blick auf Eigentum, Macht, Freiheit und Verantwortung im 21. Jahrhundert durch die Linse eines Menschen mit Hackerethik im Herzen.
In seinem Grundsatzentscheid vom 12. Februar 2025 hat der Bundesrat anerkannt, dass KI reguliert werden muss. Entsprechend hat er die Konvention zu KI des Europarats unterzeichnet und bereitet bis Ende 2026 die für die Ratifizierung der Konvention notwendigen Gesetzesvorschläge vor, insbesondere in den Bereichen Transparenz, Nichtdiskriminierung und Aufsicht. Der Bundesrat hat sich jedoch für eine schlanke Umsetzung der Konvention entschieden und möchte die Pflichten für Private auf ein Minimum beschränken.
Die digitale Zivilgesellschaft ist heute ein zunehmend ernst genommener Akteur in politischen Räumen. Unsere Stimme zählt – und mit dieser wachsenden Relevanz steigt auch die Verantwortung, unsere Positionen in einem breiteren politischen und gesellschaftlichen Kontext zu verorten.
Anhand aktueller politischer Projekte beleuchte ich die Spannungsfelder zwischen digitaler Souveränität und kollektiver Sicherheit. Dabei plädiere ich für einen Staat mit stärkeren liberalen Reflexen sowie für eine Zivilgesellschaft, die sich traut, auch einmal staatstragend zu denken.
Wir werden auf das Problem der Kernmechanismen von LLMs eingehen, orientiert am souveränen Apertus Projekt der Swiss AI Initiative. Datenschutzbedenken werden als aktive Handlung untersucht, um einen wesentlichen Bestandteil nachhaltiger KI-Diskurs zu zeigen. Ein neues kooperatives Modell, die Swiss Public Inference Utility, wird als einer von drei «Köchen» in der Präsentation vorgestellt: die uns dazu anregt, an der Entwicklung ethischer Algorithmen mitzuwirken.
Erfahrungsbericht von einem Peer-to-Peer Medienkompetenz - von Jugendlichen für Jugendliche! TechAngels sind in mehreren Kantonsschulen und Gymnasien im Kanton Zürich als digitale Schutzengel für Gleichaltrige unterwegs. Sie sind greifbare Vorbilder (für ihre jeweiligen Schulgemeinschaften) nicht nur was den Umgang mit Handy, Social Media & co. betrifft, sondern auch wie freiwilliges Engagement für die Gesellschaft aussieht. In der öffentlichen Debatte rund um Handy- und Social Media Verbote geben die TechAngels den Jugendlichen eine qualifizierte Stimme, um endlich mit diskutieren zu können.
Manche Kantone haben begonnen, die Bearbeitung von Personendaten ihrer Einwohner an US-Cloudanbieter auszulagern. Das Referat geht auf die Frage ein, ob diese Bearbeitung rechtmässig ist, und ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, gegen diese Bearbeitung vorzugehen.
Tech Konzerne verfügen seit Jahrzehnten über riesige Datenvolumen von Privatpersonen, die sie zur Personalisierung von Werbeanzeigen nutzen, jedoch in diesem Ausmass gar nicht nötig wären. Ein durchgängiges Tracking von Nutzer:innen über Apps, Websites, Hardware und Plattformen im Allgemeinen ermöglicht das Sammeln, dem sich Personen trotz Cookie-Verweigerung schwierig entziehen können. Zugleich stehen Social Media & Suchmaschinen in der berechtigten Kritik, negative Einflüsse auf westliche Demokratien auszuüben. Doch finanziert werden sie über Werbebudgets von Unternehmen. Ein Paradoxon.
In unserem Vortrag stellen wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus Schulen und Hochschulen und KI-Forschung vor, wann und wie künstliche Intelligenz beim Lernen wirklich pädagogisch sinnvoll eingesetzt werden kann. Wir erkunden, in welchen Situationen KI echten Mehrwert bietet - und wo sie Lern- und Lernprozesse eher behindert. Ein praxisnaher Einblick in Chancen, Grenzen und überraschende Erkenntnisse aus KI-Lernexperimenten.
"Das ist ja cool!"
Vielleicht geht es einigen ähnlich wie mir, wenn sie von der Quantenphysik erfahren.
Unerklärliche Phänomene und seltsame Eigenschaften aus der Teilchenwelt treffen nun auf moderne Computertechnik und führen zu einer neuen Art des Rechnens: dem Quantencomputer
Was passiert, wenn diese beiden spannenden Welten aufeinanderprallen?
Ganz einfach. Es wird spannend!
Bringe Deinen ansteckenden Enthusiasmus an ein Publikum mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne! Diskutiere ein Programm, ein System oder eine Technik! Stelle Deine Projekte und Ideen vor oder versuche, eine Gruppe von Menschen für Deine Veranstaltung oder Versammlung zu gewinnen! Was auch immer Du mitbringst, mache es kurz!
Am Beispiel der Berner Fachhochschule stellen wir vor, wie die Hochschulen weltweit die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Forschenden in Open-Access-Repositorien mit der Öffentlichkeit teilen und damit die Teilhabe aller an neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen fördern.
Wir zeigen auf, weshalb und wie es zur Aufrüstung institutioneller Repositorien und dem Kampf um das Zweitveröffentlichungsrecht kam. Sind solche Repositorien aus heutiger Sicht eine Erfolgsgeschichte? Und wie können Sie zum Erfolg beitragen?
So interaktiv wie der Winterkongress ist, soll auch der Abschluss sein. So gibt es zum Abschluss des Winterkongresses auf der grossen Bühne ein Quiz über 15 Jahre Digitale Gesellschaft: Was ist in dieser Zeit netzpolitisch und bei den Menschen passiert, und wofür steht die Digitale Gesellschaft? Zum Mitspielen braucht ihr ein Handy… und ein breites digitales Wissen, um zu gewinnen.